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Ich mag OpenSource

Einer der Vorzüge, die bei Open Source immer gerne genannt werden, ist folgender: Wenn eine proprietäre Applikation closed Source (also ohne Quellen) ausgeliefert wird, ist man bei Fehlern in der Anwendung auf Gedeih und Verderb dem Hersteller ausgeliefert. Ist der Hersteller vielleicht gar nicht mehr am Markt, muss man mit den Fehlern leben oder sich etwas neues suchen. Bei OpenSource Software kann man selbst Hand anlegen oder jemanden beauftragen, dies zu tun. So einen Fall hatte ich jetzt tatsächlich.

Als ich schrieb, dass ich mir dafür wohl ein Android Tool bauen muss, schrieb mir @rowi, dass es ein solches bereits im PlayStore gibt: Der t.co redirector. Und in der Tat ist dieser fast exakt das, was ich gesucht hatte bzw. vorhatte, mir selbst zu bauen.

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Du bekommst, was Du bezahlst

Bei vielen von uns macht sich die Einsicht breit, dass man sich bei relevanten Services nicht auf solche verlassen sollte, die kostenlos und ohne erkennbares Geschäftsmodell daher kommen. Posterous hat das viele von uns auf die harte Tour gelehrt, Twitter lehrt uns dies auf andere Weise. Ein kostenloser Service, der kein Income hat, hat eigentlich nur drei Möglichkeiten: Sich Hände ringend ein Geschäftsmodell zu suchen, so wie Twitter das im Moment offenbar tut, sich aufkaufen zu lassen und einem Eigner mit mit finanzieller Power die Probleme zu überlassen, oder schlicht an den Kosten und der Konkurrenz zu sterben wie z.B. picplz.

Dies beschreibt Dalton Caldwell, Gründer von picplz, in einem interessantem Artikel. Sein Fazit aus dem "Gelernten" ist nun, einen Service aufzuziehen, der von Anfang an ein klares Geschäftsmodell hat und nicht werbefinanziert ist: app.net. Aus eigener Erfahrung kann ich dem Artikel in vielen Punkten zustimmen. Auch ich würde nicht mehr "relevante Daten" einem Service anvertrauen, von dem ich nicht weiß, wie lange er überleben wird, und auch mir wäre das durchaus Geld wert, das sicher zu stellen.

Allerdings macht Dalton in meinen Augen da ein paar Fehler:

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Google Plus automatisch nach Twitter posten

Google Plus bietet leider kein "Autoposting" in andere Services an, ebenfalls gibt es keine wirkliche Möglichkeit, aus anderen Services automatisch nach G+ zu posten. Immerhin hat G+ aber schon seit längerem eine API, die zumindest aus dem G+ Stream lesen kann, somit könnte man sich einen Autopost selbst bauen, also einen Service, der den Stream regelmäßig abgreift und neu gefundenes in andere Services verteilt.

Rowi hat dazu bereits eine Möglichkeit beschrieben. Ich benutze aber für solche Aufgaben ifttt, somit wollte ich nicht einen weiteren Service einrichten, denn ifttt ist eigentlich für so etwas genau geschaffen. Dabei gibt es nur ein Problem: ifttt unterstützt alle möglichen Services nur eben Google+ nicht. Ich vermute, dass es daran liegen könnte, dass ifttt gerne in beide Richtungen schreiben möchte und sie also so lange warten, bis es auch eine schreibende API gibt.

Man kann sich aber mit einem einfachen Trick behelfen: Ifttt kann aus RSS feeds lesen. Da der Stream öffentlich ist, die API auch lesenden Zugriff darauf gibt, ist es technisch kein Problem, aus dem Stream einen RSS feed zu bauen. Ich wollte mir zuerst schon selbst so einen Konverter bauen, dachte mir dann aber, dass ich sicher nicht der erste bin, der auf diese Idee kam. ;-)

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