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Zurück zu Ubuntu Ocelot

Seit ca. einem halben Jahr habe ich Ubuntu Precise Pangolin (12.04) im Einsatz. Letztes Wochenende bin ich wieder zu Oneiric Ocelot (11.10) zurück gekehrt. Die Gründe sind zum einem banale: Bei der Version 12.04 stürzten bei mir immer mal wieder Programme ab, einige Tools wie der MySql Query Browser werden dort nicht mehr unterstützt usw.

Mein Hauptgrund war jedoch Unity. Genau das sollte eigentlich in 12.04 stabiler und schöner gemacht worden sein, leider stellte ich bei mir das Gegenteil fest: War ich auf Ocelot noch sehr begeistert von Unity, war es auf Pangolin für mich nur noch instabil, unglaublich langsam und alles andere als zuverlässig. (Für mich) wichtige Programme wie Eclipse reagierten in manchen Situationen gar nicht mehr, Contextmenüs wurden dort oft erst beim 2. Versuch lesbar (vorher weiß auf weiß) usw.

Das war bei mir so heftig, dass ich es im Alltag nicht mehr wirklich einsetzen konnte und so ziemlich schnell auf Gnome3 umstieg, was zusätzlich installiert war und sauber und flüssig funktionierte. Gnome3 ist gar nicht mal so schlecht, allerdings passt Unitiy zu meiner Arbeitsweise und meiner Hardware deutlich besser. Dadurch, dass es in der Höhe den Bildschirm optimal ausnutzt, passt es perfekt zum 16:9 Bildschirm meines Laptops, auf dem ich immer das Gefühl habe, eher zu wenig Höhe als Breite zu haben. Hatte ich mich erst mal an Unity gewöhnt, kam mir Gnome3 und erst recht Gnome2 irgendwie Platz verschwendend vor.

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NVida Grafik Treiber für Ubuntu 12.04

Unity, das in Ubuntu Ocelot 11.10 noch wunderbar funktionierte und von dem ich sehr begeistert war, machte seit Ubuntu 12.04 bei mir nur noch Probleme. Ständig hängen Programme oder stürzen gar ab, und Kontextmenüs (z.B. in Eclipse) werden nicht immer korrekt gezeichnet. Das war so nervig, dass ich nun eine Woche mit Gnome3 gearbeitet habe, wo all das kein Thema zu sein scheint.

Nebenbei muss ich anmerken: Wenn man sich an Gnome3 gewöhnt hat, dann ist diese Oberfläche auch recht fluffig zu bedienen. Allerdings nervten mich die 2 zusätzlichen Zeilen (für Fenster Titel und Menüs), die einem auf einmal völlig sinnlos und Platz verschwendend vorkommen, wenn man lange mit Unity gearbeitet hat.

Wie auch immer: Scheinbar ist das ein bekanntes Problem von Unity3D mit NVIDIA Karten. Eine Abhilfe wird hier beschrieben.

Die dort genannten NVIDIA Treiber für das Downgrade gibt es in dem Repository nicht (mehr?), also habe ich jetzt mal die Treiber installiert, die man aktuell dort findet. Im Moment sind es die 302.17 Treiber, was eine viel neuere Version ist, als die aktuell im Ubuntu Repository vorhandene (295.x).

Ein erster Test damit: Das System scheint deutlich flotter zu reagieren, im Vergleich zu Gnome3 braucht nur noch das Abmelden des Users nicht nachvollziehbar lange. Das Problem mit den Eclipse Menüs bleibt bestehen (und ist unter Gnome3 weiterhin nicht vorhanden). Ich werde jetzt erst mal wieder ein wenig versuchen, mit Unity zu arbeiten. Obwohl mich auch andere Änderungen von 11.10 zu 12.04 echt nerven, gefällt es mir immer noch deutlich besser als Gnome3. Mal schauen, ob es auf meinem Rechner nun wieder vernünftig reagiert.

Hier nun, wie man die neuen Treiber installiert. Evtl. muss man die Versionsnummer in dem PPA noch einmal nachschauen, sie könnte sich kontinuierlich ändern.

sudo add-apt-repository ppa:ubuntu-x-swat/x-updates
sudo apt-get update
sudo apt-get install nvidia-current=302.17-0ubuntu1~precise~xup1

Update auf Ubuntu 12.04 (Precise Pangolin)

Gesten Abend habe ich ein Backup meiner Hauptfestplatte erledigt und dann über Nacht den Update von Ubuntu 11.10 auf 12.04 durchgeführt. Wie beim letzten Mal hat alles problemlos funktioniert.

Nur leider fehlt mir jetzt ein wenig Software, die ich vorher installiert hatte: BTNX und der MySql Query Browser wurden deinstalliert und finden sich auch nicht mehr in den Repositories.. :-( Weitere Software fällt mir dann vielleicht noch bei der Benutzung auf, im Moment scheint mir alles andere da zu sein.

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