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URLs kürzen wie ein Pirat

Ich benutze seit kurzem einen neuen URL Kürzer. Ein neuer URL Kürzer? Gibt es da nicht schon reichlich von? Na klar, nur bin ich bei diesem inzwischen involviert und mag einige Features an dem Kürzer sehr. Angefangen hatte alles mit einem Tweet:

Da ich mal wieder Lust hatte, an einer eigenen Android App zu schrauben, meldete ich mich. Das Resultat gibt es jetzt in Google Play.

Besonderheiten des pirat.ly Kürzers

Der pirat.ly Service wurde von einem Mitglied der Piratenpartei in Wiesbaden aufgesetzt und hat deshalb schon mal eine recht besondere URL. Der Service wurde ursprünglich für Piraten erstellt, kann aber auch von allen anderen frei benutzt werden. Ähnlich Services wie bit.ly kann man sich bei dem Service kostenlos registrieren, wodurch man ein API Token bekommt. Wenn man dieses benutzt, kann man sich die Klick Raten seiner Links ansehen, sowie wann diese URL das letzte Mal benutzt wurde.

Was mir persönlich sehr gut gefällt ist seine enge Verzahnung mit QR Codes. Für jeden pirat.ly Link wird ein QR Code hinterlegt, den man z.B. am mobilen Gerät seinen Freunden zeigen kann, die dann den Link einfach scannen können anstatt ihn abschreiben zu müssen.

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Serendipity und die neue Twitter API

Twitter hat in letzter Zeit einiges an ihrer API geändert, nichts davon wirklich zum besseren, die API wird vor allem deutlich restriktiver gehandhabt. So muss man sich nun z.B. für einfache Suchen bereits an der API mit OAuth anmelden, weshalb das Seitenleisten Plugin, das eine Twitter Timeline darstellen kann, seit einiger Zeit nicht mehr ging. Garvin hat dafür schnell einen Hotfix released, mit dem diese Funktion zumindest eine Zeit lang ohne OAuth wieder funktionieren kann.

Er hat dafür die API V.1 benutzt, die die alte REST API ablöst, wodurch letztere seit einiger Zeit nicht mehr komplett zugreifbar ist. API V.1 benötigt noch nicht überall ein OAuth Login, aber auch diese wird Anfang des kommenden Jahres zu Gunsten der neueren API 1.1 abgeschaltet. Letztere benötigt dann wie oben angemerkt auch für einfachste Funktionen bereits ein OAuth Login. Oder kurz: Anfang des Jahres werden viele Plugins und Clients nicht mehr funktionieren, wenn sie nicht auf die API V.1.1 angehoben wurden.

Das habe ich jetzt für das Microblogging Plugin und das  OEmbed Plugin erledigt. Beide benutzen nur noch die neue API 1.1. Glücklicher Weise benötigt diese beim OEmbed Zugriff zumindest kein OAuth Login (was auch der OEmbed Idee völlig widersprechen würde), somit muss hier nur ein Update erledigt werden.

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Twitter sperrt seine Inhalte

Twitter übernimmt immer mehr die Kontrolle über seinen Kontent, um diesen bewerben zu können. Vor kurzem wurde die Freiheit der Clients, die Twitter (meiner Meinung nach) u.a. so erfolgreich gemacht haben, stark beschnitten: Es gibt inzwischen genaue Vorgaben, wie der Inhalt von Twitter dargestellt werden muss. Wer sich daran nicht hält, dem droht die Abkopplung von der Twitter API.

Jetzt trifft es auch "Meta Clients" wie IFTTT, die am 27.9 das Weiterleiten von Twitter Inhalten und Events an andere Services abschalten werden, um mit den neuen Richtlinien konform zu gehen. Dabei sind die IFTTT Kanäle, die Inhalte an Twitter liefern, vorerst nicht betroffen.

Warum Twitter diese Unterscheidung macht, ist klar: Sie wollen ihren Content unter Kontrolle behalten und mit ihm durch Werbung Geld verdienen. Das geht nicht, wenn Clients Inhalte beliebig darstellen und filtern oder Services wie IFTTT den Inhalt aufbereitet in andere Bereiche verteilt. Der Eingang von Twitter bleibt vorerst davon nicht betroffen. Auch hier liegt der Grund auf der Hand: Twitter kann viel Werbung nur mit viel Inhalt machen, somit sind die Eingänge noch so offen, wie möglich.

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