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Scroogle is upset with Google

Vor gut 3 Jahren berichtete ich bereits über die Suchmaschine Scroogle, die Suchen über Goolge ausführt, ohne Google zu ermöglichen, Suchanfragen und IP Adressen personenbezogen zu tracken. Ich beschrieb dort auch, warum man das gerne möchte. Seit dem war Scroogle meine Standard Search Engine.

Seit einigen Wochen bekomme ich aber nun bei der Suche über Scroogle folgende Meldung, die mittlerweile immer öfter kommt und die Scroogle Suche nahezu unbrauchbar macht :-(

Forbidden
so sorry...
Google is temporarily blocking this Scroogle server.
Please wait ten minutes before trying again.
Yes, Scroogle is upset with Google.

Google blockt Scroogle inzwischen also, da Scroogle als Bot eingestuft wurde, denn natürlich kommen gehäuft Suchanfragen von den IPs der Scroogle Server bei Google an. Nicht nur ich bin darüber offenbar wenig erfreut, wie mir die Liste der Suchanfragen, die in mein Blog führen, zeigt. Leider muss man zugestehen, dass es Googles Recht zu sein scheint, dies zu tun (auch wenn die Scroogle Seite anderes suggeriert).

Ich habe mich also mal nach Alternativen umgesehen, da ich weiterhin die Datenkrake so wenig wie möglich füttern möchte (obwohl mir das zugegeben immer schwerer fällt mit Android Handy und Google+ Account).

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Serendipity Plugin: Die letzten Suchen [Update]

Ich habe mal wieder ein Serendipity Plugin ein wenig einer "Frischzellenkur" unterzogen.. ;-) Bei Blogs ist es immer wieder spannend zu sehen, über welche Suchanfragen Benutzer in das Blog kommen. Serendipity hat ein Plugin, das dies anzeigen kann, ich habe es schon seit längerem bei mir eingebunden.

Mein kleiner Test der "neuen" Suchmaschine Bing hat mich auf die Idee gebracht, mal ein wenig an dem Plugin zu schrauben. Anlass war eigentlich, dass dieses dann auch Suchanfragen von Bing erkennen und darstellen können sollte, ich habe dann aber gleich noch ein bisschen mehr eingebaut:

  • Erkennt nun neben Google und Yahoo auch Suchanfragen von Scroogle und Bing und stellt diese dar.
  • Wenn man möchte, kann man pro Suchanfrage noch ein Icon darstellen lassen, das die benutze Suchmaschine repräsentiert, über die die Anfrage kam.
  • Ebenfalls optional kann man mittels MouseOver über der Anfrage feststellen, wann diese auf das Blog führte.
  • Man kann einstellen, dass das Plugin nur etwas darstellt, wenn der Besucher ein eingeloggter Benutzer des Blogs ist.

Gerade letzteres war mir noch wichtig. Eigentlich möchte ich nicht, dass beliebige Besucher überwachen können, welche Suchanfragen auf mein Blog führen. Das ist nur für den Blogbetreiber (und evtl. Redakteure des Blogs) interessant. Ich hatte mir früher immer mit einem Hack am Template beholfen, musste den Hack dann aber immer nach Updates nachziehen, was ich dann irgendwann sein lies. Nun kann das Plugin das eben von sich aus und dieser Stress ist beseitigt.

Die neue Version (1.11) des serendipity_google_last_query Plugin sollte in Kürze über Spartacus zu haben sein, ansonsten stelle ich diese Version auch noch mal in meinem Blog zur Verfügung.

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Scroogle: Google ohne Datensammlung

Wie bereits bekannt sein sollte, sammelt Google reichlich Daten. Eines dieser Datensammlungen ist das "Webprotokoll" der Google Suche. In ihr werden alle Suchanfragen des Benutzers gespeichert, der über einen Google Account verfügt, denn dieses Webprotokoll ist per default angeschaltet.

Man kann dieses Webprotokoll ausschalten, und zwar in der Suche oben rechts im Link "Webprotokoll". Auf der neuen Seite kann man dann links entweder "Pausieren" oder die "Elemente entfernen", was beides die selbe Wirkung hat: Das Webprotokoll wird (laut Google) angehalten.

Was einen dabei stutzig macht ist, dass sich auf diese Weise das Webprotokoll zwar nicht mehr füllt, aber immer noch die Links auf der Suchresultat Seite nicht direkt aufgerufen werden, sondern indirekt über einen Google internen Link. Man kann sich des Verdachtes nicht erwehren, dass die Sucheingaben zwar dem User nun nicht mehr angezeigt werden, aber durchaus weiterhin von Google für interne Zwecke protokolliert werden. Vor allem könnte weiterhin protokolliert werden, welche Seiten im Suchresultat den Benutzer dann wirklich interessiert haben. So entsteht ein perfektes Profil des Benutzers, für das Werbetreibende sicherlich gerne einiges zahlen würden.

Erschwerend bzw. als schlechter Stil kommt hinzu, dass Google dieses Vorgehen auch noch verschleihert: In der Statuszeile des Browsers wird dieser indirekte Aufruf verschwiegen, fährt man über den Link, so sieht es so aus, als ob es direkt zu dem Suchresultat gehen würde..

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