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Unity: Ich will nicht mehr zu Gnome 2 zurück

Ich benutze jetzt schon seit gut 10 Tagen Unity auf Ubuntu 11.10 und auch ich möchte euch meine ersten Eindrücke nicht vorenthalten. Oft wird ein Artikel über Unity mit folgenden Worten eingeleitet: "Unity spaltet die Community: Die einen lieben es, die anderen hassen es.". Genau das ist auch meine Erfahrung, wobei ich inzwischen von der eher skeptischen Gruppe in das Lager der Liebhaber gewechselt bin.

Meine ersten Eindrücke nach dem Wechsel von Maverick und Gnome 2 lassen sich so beschreiben:

  • Ist das leer hier!
  • Wo sind die Anwendungsmenüs hin?
  • Warum ist das Dash so "chaotisch" und unstrukturiert?
  • Wo ist die Statusleiste mit den gestarteten Applikationen hin?

Nachdem ich mich nun ein wenig auf Unity eingelassen und es benutzt habe, verstehe ich allerdings inzwischen die Idee und die Vorzüge dieser Änderungen und habe sie sehr lieben gelernt. Vor allem habe ich inzwischen verstanden, dass das alles immer noch vorhanden ist. Es wurde nur anders angeordnet.

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Screencast Frage: Unity und die Super+W Taste

Unter Unity (Ubuntu 11.10) habe ich ein recht nerviges Problem mit der Super+W Tastenkombination. Mit dieser kann man komfortabel zwischen Fenstern umschalten, jedoch sind manche Anwendungen danach scheinbar nicht korrekt fokussiert. Ich habe nun schon länger nach einer Problemlösung gesucht, aber keine gefunden. So versuche ich es mal auf diese Weise.

Da sich das schlecht schriftlich erklären lässt, zeige ich euch mal eben, was ich meine. Bitte entschuldigt den etwas rauschenden und leisen Ton, ich hoffe, dass man trotzdem alles einigermaßen verstehen kann. Ich würde mich über Tipps zur Lösung des Problems in den Kommentaren freuen. Vielen Dank! :-)

Update: Ich habe nun endlich (zufällig) eine Möglichkeit gefunden, dieses Problem zu umgehen. Siehe mein zweiter Kommentar hier.

Screencasting mit Linux Bordmitteln

Neulich fand ich diesen Tweet, der mein Interesse weckte:

Screencasts sind Videos, mit denen man z.B. Arbeitsabläufe am PC vorstellen kann, indem man die Vorgänge auf seinem Monitor aufnimmt und dabei per Audio Kommentar beschreibt, was man gerade tut. Ich war etwas erstaunt, dass dies mit Linux Bordmitteln wirklich so einfach gehen soll, ich kannte für Screencasts vor allem (teilweise kostenpflichtige) Programme, die dies taten. Somit habe ich das mal ausprobiert.

Der Trick bei obigem Kommando ist der -i Parameter. Hier wird als Eingabe für das Video einfach der Bildschirm abgegriffen. Bei mir klappte der im Tweet genannte Aufruf allerdings leider nicht korrekt, außerdem erzeugt dieser keinen Ton. Der Aufruf, der bei mir funktionierte, war folgender:

dimension=1600x900
aspect=1.7777
ffmpeg -f alsa -i plughw:0 -f x11grab -s $dimension -r 24 -b 100k -bf 2 -g 300 -i :0.0 -ar 22050 -ab 128k -acodec libmp3lame -vcodec libxvid -aspect $aspect -sameq screencast.avi

Wobei dimension die Auflösung meines Monitors und aspect die dazu passende Aspekt Ratio ist (16:9).

Das Resultat, das dabei entsteht, war nicht ganz, wie ich das gerne hätte:

  • Das Video war in der vollständigen Auflösung meines Monitors, also viel zu groß für einen normalen Screencast
  • Mein internes Micro ist ein wenig leise, wenn ich mich nicht direkt davor setze, also musste die Lautstärke ein wenig angehoben werden
  • Durch das Anheben der Lautstärke trat das Rauschen allerdings auch deutlicher hervor, weshalb ich eine Rauschunterdrückung benötigte.
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