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Fernsehen auf Ubuntu 10.10

Nach meinem Misserfolg mit der Fantec Station war ich immer noch auf der Suche nach einer Möglichkeit, TV Sendungen aufzunehmen. Ein Ziel ist für mich dabei, die Aufnahmen auf dem Rechner archivieren zu können. Eigentlich liegt es nahe, dann einfach die Aufnahmen auch auf dem Rechner zu produzieren. Ein sehr bekanntes Projekt, das sich mit TV und vor allem TV Aufnahmen beschäftigt, ist MythTV. Es gibt sogar eine eigene Distribution auf Ubuntu Basis, mit der man eine Standalone Multimedia Station aufsetzen kann mit den Eigenschaften, die ich mir von der Fantec Station versprochen hatte. Irgendwann werde ich mir so eine Station mal bauen, aber derzeit will ich nur mit meinem normalen Laptop fernsehen und Aufnahmen produzieren können.

Ich habe mir also einen DVB-T Empfänger für meinen Laptop besorgt und ein bisschen damit herum probiert.

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Bye bye, Fantec!

Am Donnerstag war es so weit, ich habe meinen Fantec zurück zur Post gebracht und von meinen 14 Tagen Rückgaberecht Gebrauch gemacht.

Schade eigentlich: Die Hardware und die Funktionen waren schon ziemlich genau das, was ich mir vorgestellt hatte, das Gerät ist eigentlich perfekt ausgestattet. Aber die Software darauf machte die Bedienung zum Frust. Das Menü ist teilweise elendig träge: Scollen durch Mediendateien ist zu langsam, erst recht bei Videodateien, wo bei jeder einzelnen Datei erst auf eine Vorschau gewartet werden muss, bis man zur nächsten Datei blättern kann. Und man muss einzeln blättern, eine PageDown Taste gibt es nicht. Bei meinen bisher noch relativ wenigen Testvideos war das noch gerade so erträglich, aber große Videosammlungen will man nicht durchsuchen müssen.

Zur Senderliste hatte ich ja schon etwas geschrieben, EPG lieferte nur die Überschriften der Sendungen, nicht die Beschreibungen (der günstige Standalone DVB-T Empfänger daneben hatte keine Probleme). Die Überschriften wurden aber nicht einmal in die Aufnahmen übernommen, diese hatten nur durchnummerierte generische Titel. Diese nachträglich zu bearbeiten artete in einem Suchspiel aus, da eine QUERTY Tastatur dargestellt wird, anstatt eine alphabetische Sortierung. Timereinträge zeigten irgendwelche kryptischen Senderkürzel, die keine Rückschlüsse auf den programmierten Sender zuliessen, NAS liess sich auch nur sehr umständlich starten usw usw.. Ich könnte noch ewig weiter meckern, allgemein ist die Oberfläche alles andere als benutzerfreundlich und macht den Eindruck eines "ersten Wurfes".  So ein Gerät soll Dinge vereinfachen, das Gefühl kam jedoch nie so recht auf.

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DVB MPEG-TS nach AVI konvertieren (Teil 2)

Im ersten Teil dieses Mini Tutorials wurde aus der TS Datei, die der DVB-T Recorder produziert hat, eine benutzbare MPEG Video Datei erzeugt. Der Name der Datei war output_file.mpg. Nun soll diese nach  DivX AVI transkodiert werden, wobei gleich das Interlacing entfernt werden soll. Dabei sollte man beachten, dass die bisher erstellte MPEG Datei die qualitativ hochwertigste Version der Aufnahme sein wird. Allerdings sieht sie vor allem durch das interlaced Bild auf dem PC teilweise alles andere als gut aus. Spielt man sie jedoch auf dem Fernseher ab, so wird sie wieder sehr gut aussehen. Aktuelle Video Player auf dem PC bieten allerdings auch bereits die Möglichkeit, ein interlaced Video deinterlaced darzustellen.

Die DivX AVI Transkodierung wird nun durchgeführt, um auf dem PC eine gut anschaubare Datei zu haben, die auch bessere Chancen hat, auf externen Geräten abgespielt werden zu können, als eine MPEG Datei. Außerdem ist das DivX Resultat deutlich kleiner bei nicht all zu großem Qualitätsverlust und ist somit gut zur Archivierung geeignet. Ich benutze hierfür Avidemux, ein Programm, das auf den gängigsten Plattformen verfügbar ist. Nebenbei kann man mit Avidemux das Video auch schneiden und es so z.B. von Werbung befreien.

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