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Twitter sperrt seine Inhalte

Twitter übernimmt immer mehr die Kontrolle über seinen Kontent, um diesen bewerben zu können. Vor kurzem wurde die Freiheit der Clients, die Twitter (meiner Meinung nach) u.a. so erfolgreich gemacht haben, stark beschnitten: Es gibt inzwischen genaue Vorgaben, wie der Inhalt von Twitter dargestellt werden muss. Wer sich daran nicht hält, dem droht die Abkopplung von der Twitter API.

Jetzt trifft es auch "Meta Clients" wie IFTTT, die am 27.9 das Weiterleiten von Twitter Inhalten und Events an andere Services abschalten werden, um mit den neuen Richtlinien konform zu gehen. Dabei sind die IFTTT Kanäle, die Inhalte an Twitter liefern, vorerst nicht betroffen.

Warum Twitter diese Unterscheidung macht, ist klar: Sie wollen ihren Content unter Kontrolle behalten und mit ihm durch Werbung Geld verdienen. Das geht nicht, wenn Clients Inhalte beliebig darstellen und filtern oder Services wie IFTTT den Inhalt aufbereitet in andere Bereiche verteilt. Der Eingang von Twitter bleibt vorerst davon nicht betroffen. Auch hier liegt der Grund auf der Hand: Twitter kann viel Werbung nur mit viel Inhalt machen, somit sind die Eingänge noch so offen, wie möglich.

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Du bekommst, was Du bezahlst

Bei vielen von uns macht sich die Einsicht breit, dass man sich bei relevanten Services nicht auf solche verlassen sollte, die kostenlos und ohne erkennbares Geschäftsmodell daher kommen. Posterous hat das viele von uns auf die harte Tour gelehrt, Twitter lehrt uns dies auf andere Weise. Ein kostenloser Service, der kein Income hat, hat eigentlich nur drei Möglichkeiten: Sich Hände ringend ein Geschäftsmodell zu suchen, so wie Twitter das im Moment offenbar tut, sich aufkaufen zu lassen und einem Eigner mit mit finanzieller Power die Probleme zu überlassen, oder schlicht an den Kosten und der Konkurrenz zu sterben wie z.B. picplz.

Dies beschreibt Dalton Caldwell, Gründer von picplz, in einem interessantem Artikel. Sein Fazit aus dem "Gelernten" ist nun, einen Service aufzuziehen, der von Anfang an ein klares Geschäftsmodell hat und nicht werbefinanziert ist: app.net. Aus eigener Erfahrung kann ich dem Artikel in vielen Punkten zustimmen. Auch ich würde nicht mehr "relevante Daten" einem Service anvertrauen, von dem ich nicht weiß, wie lange er überleben wird, und auch mir wäre das durchaus Geld wert, das sicher zu stellen.

Allerdings macht Dalton in meinen Augen da ein paar Fehler:

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Geolocations im Microblogging Plugin

Da mir bei meinen aktuellen Anpassungen ein Reiseblog vorschwebte und ich bereits das GeoTag Plugin von Serendipity erwähnte: Sowohl Twitter wie auch Identica können Geolocations von Tweets speichern und anzeigen. Ich habe deshalb das Microblogging Plugin so erweitert, dass es eine Geoposition an die beiden Dienste verschickt, wenn sie mit dem Geotag Plugin bei Veröffentlichung des Artikels angegeben wurden.

Zusätzlich muss sowohl im entsprechenden Twitter wie auch im Identica Account freigeschaltet worden sein, dass Tweets/Dents mit Locations erlaubt werden. Das ist eine gewollte und nützliche Sicherung bei diesen Diensten.

Sind alle genannten Voraussetzungen erfüllt, dann sehen Ankündigungen aus dem Blog wie folgt aus:

 

Bei Tweets ist nahezu nicht zu erkennen, dass sie eine Location gespeichert haben. Nur das kleine Icon oben rechts teilt mit, dass zu dem Tweet eine Position vorhanden ist. Klickt man auf diese, so öffnet sich eine entsprechende Karte.

Bei identi.ca kann man die Position etwas besser ablesen. Unterhalb des Dents steht nun, dass dieser per s9y aus Berlin Neukölln verschickt wurde

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tweetbackcheck