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Ich mag OpenSource

Einer der Vorzüge, die bei Open Source immer gerne genannt werden, ist folgender: Wenn eine proprietäre Applikation closed Source (also ohne Quellen) ausgeliefert wird, ist man bei Fehlern in der Anwendung auf Gedeih und Verderb dem Hersteller ausgeliefert. Ist der Hersteller vielleicht gar nicht mehr am Markt, muss man mit den Fehlern leben oder sich etwas neues suchen. Bei OpenSource Software kann man selbst Hand anlegen oder jemanden beauftragen, dies zu tun. So einen Fall hatte ich jetzt tatsächlich.

Als ich schrieb, dass ich mir dafür wohl ein Android Tool bauen muss, schrieb mir @rowi, dass es ein solches bereits im PlayStore gibt: Der t.co redirector. Und in der Tat ist dieser fast exakt das, was ich gesucht hatte bzw. vorhatte, mir selbst zu bauen.

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Lokale GIT Repositories mit einer USB Festplatte synchronisieren

Auf meinem Laptop habe ich einige Git Repositories, die den Fortschritt meiner Arbeiten speichern. Viele davon sind mit "Remote Repositories" synchronisiert. Ein Beispiel sind z.B. meine S9Y Entwicklungen, für die ich einen lokalen Checkout von GitHub Repositories habe, die ich lokal bearbeite und bei Fertigstellung meiner Änderungen wieder auf GitHub zurück pushe.

Für eigene Projekte könnte man sich auch ein GitHub Repository anlegen, aber wenn die Arbeiten nicht für die Allgemeinheit bestimmt sind, dann gibt es einen einfacheren Weg: Ich habe eine große USB Festplatte, die an der Dockingstation meines Laptops hängt. Immer wenn ich den Laptop nach hause bringe, hat dieser dann die Möglichkeit, Backups von Änderungen, die ich "unterwegs" gemacht habe, auf diese Platte zu speichern. Ähnliches wünsche ich mir für meine lokalen Git Repositories. Wie das geht, ist hier beschrieben, die Beschreibung dort funktionierte für mich allerdings nicht 100%ig, deshalb will ich hier den Weg beschreiben, der für mich funktioniert hat.

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Das Informationsdevice: Überblick statt Informationsflut

In einem Projekt auf GitHub wird gerade gefragt, wie man es denn einrichten kann, dass man bei jeder Änderung in dem Projekt eine EMail bekommt. Was ich mich dabei sofort frage ist: Will man das?

Genauso wie bei GitHub gibt es auch bei anderen Projekten inzwischen oft die Möglichkeit, sich per EMail über Änderungen zu informieren. Jeder Änderungshinweis produziert dann eine einzelne EMail, mit etwas Glück hat man noch die Chance, diese Notifications in einer Tagesemail zusammen zu fassen.

Ich organisiere mir das so, dass jedes Projekt einen eigenen Mailfolder hat, in den diese Notification Mails verschoben werden, um wenigstens einen Überblick auf Themen Zusammengehörigkeit zu erzielen. Aber eigentlich will ich etwas anderes. Diese Folder wirken sehr schnell wie SPAM Folder: Wenn man die Notication bekommt, hat man meist keine Zeit auf diese zu reagieren. Wenn man dann Zeit hat, sich Änderungen anzusehen, muss man einen unhandlichen EMail Ordner nach Änderungen durchsuchen, Links abklappern usw.

Schöner ist es doch, wenn man Änderungen für das Projekt sinnvoll aufbereitet anschauen und abarbeiten kann, ohne dabei (wie bei EMails mit Links auf Änderungen) ständig den eigentlichen Kontext verlassen zu müssen.

Diese Art, mit Benachrichtigungen umzugehen, benutzt man bei Services wie Google+, Facebook oder Twitter bereits ganz natürlich. Keiner würde auf den Gedanken kommen, sich über Änderungen bei diesen Services über einzelne EMails informieren zu lassen. Man hat dafür geeignete Anwendungen, die im Kontext informieren.

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