Skip to content

Lomo im "El Argentino" Berlin

Nach Argentinien hat uns die Fleischgier gepackt ;-). Diego hatte uns ein Lomo in Weinsoße gemacht, das unglaublich lecker schmeckte. Wunderbar saftig und vor allem zart, das Messer geht total leicht hindurch. Lomo ist wohl das beste Stück vom argentinischen Rind, wohl etwas besser als das Filet Mignon. Etwas in der Art habe ich vorher jedenfalls noch nicht gegessen!

Wir machten uns nun in Berlin auf die Suche und bei der Süßen gleich um die Ecke, gegenüber vom Rathaus Schöneberg, gibt es ein Lokal mit dem vielversprechenden Namen "El Argentino". Dem statteten wir neulich einen Besuch ab, und tatsächlich: Er hat vor allem argentinisches Fleisch auf der Karte, auch Lomo!

Den Preisen nach zu urteilen, muss es echt sein ;-) und so bestellten wir beide eines. Und ich muss sagen: Es hat sich gelohnt! Es war zwar nicht ganz so zart, wie das in Argentinien gegessene Lomo, aber es kam schon sehr nahe dran, war wirklich gut gemacht und ein ordentliches Stück. Die Soßen hätte man sich schenken sollen, die waren nicht so prickelnd, aber das Fleisch war wirklich klasse. Wir gehen auf jeden Fall wieder mal hin, wenn uns wieder die Fleischsucht packt. Das Lokal ist also durchaus eine Empfehlung wert, wenn man sich nicht an dem 70er Jahre Steakhaus Look und dem italienisch sprechenden Besitzer stört. :-)

Sandwiches de Miga - Argentinien rückt näher!

In genau einer Woche sitze ich im Flieger nach Buenos Aires! Ich bin zwar noch total im Projektstress (um nicht zu schreiben: Projektpanik :-D), aber ein paar mentale Vorbereitungen seien mir gestattet.

Gestern habe ich mir endlich zwei Reiseführer für Argentinien und Buenos Aires bei Amazon bestellt, heute habe ich mir nach einer "Bauanleitung" der Süßen ein Sandwich de Miga gemacht. Die Teile habe ich Anfang des Jahres schon in Buenos Aires kennen gelernt: In einer Bäckerei, die fast nur diese in den unterschiedlichsten Ausführungen herstellte, wurde kräftig für ein Familientreffen eingekauft.

Sandwiches de Miga sind im Prinzip nicht viel anders, als Sandwiches, die man hier und vor allen in den Staaten kennt: Toastbrot Lagen mit etwas dazwischen. Das besondere an der Argentinischen Version ist, dass alles im Sandwich hauchdünn ist, speziell auch das Brot. Das kann man in Deutschland nur erreichen, wenn man normales Toastbrot nimmt und die Scheiben noch einmal längs durchschneidet, wodurch diese nur noch halb so dick sind. Dann nimmt man 3 dieser Scheiben und belegt sie mit (dünnen!) Scheiben Käse, Kochschinken, Salat, Tomaten und feinen Schichten aus Senf und Majonaise. Am Ende schneidet man noch die Krusten außen ab, wodurch ein ziemlich fluffiger Biss entsteht.

Durch Klick auf obiges Bild kann man meinen ersten stümperhaften Versuch begutachten, bei dem ich sogar vergessen habe, die Kruste abzuschneiden. :-D Hmm! War jedenfalls lecker! Argentinien hat nicht nur Steaks zu bieten! :-)

Daitokai in Berlin

Zum 5 jährigen Bestehen unserer 2. Beziehung probierten die Süße und ich endlich das Daitokai im Europacenter Berlin aus. Ich kannte es aus früher Jugend, weil ich mit meinem Vater mal dort gesessen hatte und schwer begeistert von der Art war, wie dort Essen auf äußerst kunstvolle Art angerichtet wurde. Auch nach inzwischen locker 20 Jahren kann ich mich immer noch gut an dieses Ereignis erinnern. :-)

Das Besondere dieses Restaurants habe ich also bereits erwähnt: Die Teppan-Yaki Küche. In dem stilvoll (wahrscheinlich) japanisch eingerichteten Restaurant sitzt man an großen Tischen, die alle in der Mitte eine riesige heiße Stahlplatte haben, auf der das Essen vor den Augen des Gastes von einem eigenen Koch zubereitet wird. Und wie es zubereitet wird, ist wirklich ein Hingucker! Es macht einfach Spaß, dem Koch dabei zuzusehen, wie er elegant und extrem schnell das frische Gemüse klein schneidet, das heiße Öl bändigt, so dass es nicht auf der Platte zum Gast hinfliest, und Soßen direkt auf der heißen Platte zubereitet.

"Daitokai in Berlin" vollständig lesen
tweetbackcheck