Skip to content

GCM: Aktive Benachrichtigung am Android Gerät

Apple hat schon seit je her einen Push Notification Service für die iOS Geräte. Hierbei kann sich ein Service bei Apple anmelden und Nachrichten auf die für diesen Service registrierten Clients pushen. Der Client kann also "schlafen" und wird aktiv informiert, wenn etwas neues passiert. Da iOS Clients keine Hintergrund Tasks ausführen können / dürfen, ist dieser Service sogar ein sehr notwendiger, ansonsten hätte ein Client keine Chance, über Neuigkeiten an einem Service informiert zu werden.

Android Clients haben an dieser Stelle mehr Möglichkeiten "von sich aus". Sie können ohne weiteres Hintergrund Tasks starten und angeben, zu welcher Uhrzeit und in welcher Frequenz diese ausgeführt werden sollen. Android Clients können also selbst nachfragen, ob sich etwas an einem Service getan hat. Ein Push Service war für Android Devices bisher also nicht notwendig. Sie benutzen Pull Requests, um auf dem laufenden zu bleiben.

Push Services haben allerdings in vielen Bereichen einen großen Vorteil: Man muss sich nur einen Messaging Service vorstellen wie ein Chat. Würde der Client hier in einer vorgegebenen Frequenz neues abholen, würde das zum einen heißen, dass er unnötiger Weise immer wieder nachfragt und zum anderen können Neuigkeiten eben nicht sofort sondern nur in der Frequenz der Abfrage eintreffen. Chat artige Programme wie Whatsapp oder auch das IMAP Mail Protokoll müssen somit einen Socket oben halten, um mit einem eigenen Protokoll einen zeitnahen Update zu haben. Der Service hat über diesen Socket also einen "eigenen Push".

Seit kurzem bietet nun aber auch Google einen Push Service für die Android Geräte an, der dem von Apple sehr ähnelt, allerdings technisch (IMHO) etwas ausgereifter ist: Google Cloud Messaging. Auch hier gibt es einen zentralen Google Server, über den sich Services mit ihren Clients verbinden und aktiv an diese Nachrichten verschicken können. Technisch besser ist dieser Service vor allem im Detail:

"GCM: Aktive Benachrichtigung am Android Gerät" vollständig lesen

Das versteckte Captcha

Captchas sind wirklich "a pain in the ass". Aber was wäre, wenn diese Captchas super simpel wären und sogar automatisch beantwortet und dann versteckt würden? Ein normaler Benutzer würde jedenfalls nicht wirklich etwas von dem Captcha mitbekommen. Hier ist also meine nächste AntiSpam Abwehr in der Spam Biene: Die versteckten Captchas.

Wie funktioniert das?

Das Plugin erzeugt ein recht simples Captcha mit einer Frage in normalem Text, also z.B.:

Was ist Eins plus Drei?

Ein Bot muss hier schon tricksen, um das Captcha zu lösen, einem normalen Kommentator dürfte die Antwort dagegen nicht schwer fallen (es wird 4 und "Vier" in der entsprechenden Sprache akzeptiert, Großschreibung egal).

Es geht dann aber noch einen Schritt weiter: Per Javascript wird die Frage automatisch beantwortet und das Captcha dann sofort wieder versteckt. Dieser Mechanismus geht davon aus, dass Bots kein Javascript ausführen, erst recht nicht aus einer externen Datei.

Das bedeutet: Wenn ein Besucher Javascript angeschaltet hat, bekommt er von dem Captcha gar nichts mit, hat er kein Javascript angeschaltet (was heutzutage wohl die wenigsten Besucher aber die meisten Bots so haben), muss die simple (und dann nicht versteckte) Frage eben beantwortet werden.

"Das versteckte Captcha" vollständig lesen

Die Spamschutz Biene

Auf Wunsch vieler habe ich die Spamschutz Funktionen in Comment Spice in ein neues Plugin ausgelagert: Die Spamschutz Biene.

Dieses Plugin soll mit Tricks, die möglichst wenig Konfigurationsaufwand benötigen, Kommentar Spam vom Blog fern halten. Derzeit implementiert sie den Honeypot, ich habe aber schon eine weitere Idee, die simpel aber effektiv sein könnte. Der Name des Plugins kommt natürlich zum einen vom Honig Topf, zum anderen soll das Plugin eben klein und stechend sein. ;-)

Warum ein neues Plugin? Nun, es wurde mehrfach moniert, dass der Honigtopf eine andere Funktionalität ist, als die, die CommentSpice produziert. Technisch ist das nicht der Fall, aus Anwender Sicht besteht aber natürlich schon ein erheblicher Unterschied zwischen einer gut funktionierten AntiSpam Maßnahme und "verspielten Zusätzen" für den Kommentarbereich.

Warum nicht als Zusatzfunktion in anderen AntiSpam Plugins? Die AntiSpam Plugins von Serendipity implementieren immer eine eigene Methode der Spam Abwehr. Ausnahme ist hier das große AntiSpam Plugin, das ist aber schon so aufgedunsen, dass ich dort nicht noch eine zusätzliche Funktionalität einfügen wollte.

Die Spamschutz Biene wird nun also (für mich) eine Art AntiSpam Versuchsfeld und CommentSpice die Spielwiese für hoffentlich Spaß machende Zusätze im Kommentar Bereich. Ideen, Mithilfe und Code gern gesehen. :-)

tweetbackcheck