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Jemeinsam im Reallife Social Network

Natürlich ist es inzwischen recht müßig zu diskutieren, dass der Begriff "Facebook Freunde" ein nicht sehr glücklich gewählter ist. Viele haben einige ihrer Facebook Freunde nie wirklich gesehen. Wenn es euch auch langweilig wird, "Freunde" nur virtuell in immer mehr "sozialen Netzwerken" zu verknüpfen, dann habe ich jetzt was spaßiges für euch: Jemeinsam!

Jemeinsam im Meatspace

"Jemeinsam" ist auch ein soziales Netzwerk, allerdings werdet ihr auf dem Server nirgends Funktionen wie "Freundschaftsanfragen" finden. Wer Freunde / Bekannte mit seinem Jemeinsam Account verknüpfen will, muss sie tatsächlich im echten Leben, also Vis a vis (ja echt!) treffen. Hat man eine oder mehrere Personen vor sich stehen, mit denen man den Kontakt speichern will, dann erzeugt man mit dem Client oder über die mobile Website eine "Jemeinsamkeit" (das ist ein Treffen, eine Aktion, ..) und erhält dann einen QR Code, den die anderen mit ihrem mobilen Gerät einscannen können, wodurch diese untereinander verknüpft werden. Für Android 4.0+ Geräte gibt es auch einen Client, der dies per NFC Chip erledigen kann.

Freundschaften bei Jemeinsam haben auch eine Halbwertszeit: Wenn man lange keine Jemeinsamkeit mehr mit ihnen geloggt hat, dann verschwindet irgendwann diese Verknüpfung, was einen motivieren kann, seine Leute immer mal wieder zu sehen.

Der Berliner Dialekt

Jemeinsam wird in Berlin entwickelt, was man der App auch durchaus ansieht. Sie "spricht" Berlinerisch. Bei Fehlermelungen gibt es z.B. einen Button zum Schließen der selben, der "Druff jeschissen" heißt. :-D Das könnte evtl neue User, die nicht Berliner sind, abschrecken. Sowohl Sprache wie auch Humor sind recht eigen. Ich mag's sehr, aber ich weiß, dass viele Nicht-Berliner mit der etwas rustikaleren Art der Berliner nicht so gut umgehen können. Vielleicht sollte man mal anregen, auch andere Dialekte als Sprachversionen auszuliefern (Schade, dass Android selbst nur Ländersprachen, aber keine Dialekte unterstützt.. ). Funktionieren tut Jemeinsam aber natürlich auch außerhalb von Berlin.

Fazit

Braucht man so was? Vermutlich nicht wirklich, aber es macht Spaß und mir gefällt der Ansatz, das soziale Vernetzen wieder dahin zu verlagern, wo es eigentlich hingehört: Ins echte Leben! Das ganze Netzwerk ist noch sehr "Alpha", den Client gibt es z.B. auch noch nicht im Market sondern nur auf Zuruf. Einige Funktionen sind noch in Planung, aber jetzt schon macht das Teil einfach nur Spaß.

Das Wochenende um den 25.8 bin ich auf der FrOSCon in Bonn. Ich werde da sicher eine Jemeinsamkeit erstellen und hoffe da dann z.B. auch einige Serendipity Leute in dieser Jemeinsamkeit zu versammeln. Nehmt also die Handies mit und installiert "Jemeinsam"! :-D

Jemeinsam für Android 4.x jibt es hier und für ältere Jeräte könnta euch ditt hier abholen. ;-)

Impressionen

Größeres Update für die SpamBee

Kurze Info: Janek Bevendorff hat einige Arbeit in die Erweiterung der SpamBee gesteckt, dabei vor allem in das HiddenCaptcha. Dieses kann nun mit 3 Methoden ausgeführt werden:

Standard

Dies ist eine neue Methode von Janek. Hier wird ebenfalls das Captcha per JS ausgefüllt und dann versteckt. Die Antwort steht hier allerdings als JavaScript im HTML der Artikel Seite. Das hat den Vorteil, dass nicht mehrere Webcalls ausgeführt werden müssen, um das Captcha zu beantworten und zu verstecken, allerdings den Nachteil, dass ein schlauer Bot die Antwort durch intelligentes Suchen im HTML heraus finden kann. Jedoch sollte dieser Nachteil nur ein theoretischer sein, denn dann müsste der Bot schon auf Plugins wie diese optimiert worden sein, was recht unwahrscheinlich ist.

JSON

Das ist die alte Methode des Hidden Captchas, die ich implementiert hatte. Hier wird in einem externen Javascript ein Ajax Call ausgeführt, der die Antwort nachträglich beim Blog erfragt. Sie steht also nirgends in den ausgelieferten Dateien. Es ist eine weitere Indirektion, die es nur sehr spezialisierten Bots erlauben dürfte, das HCaptcha zu umgehen. Jedoch scheint diese Methode in wenigen Blogs Probleme bereitet zu haben. Für diese Blogs (und für solche, die großen Wert auf Performance legen), könnte die "Standard Methode" eine gute Alternative sein.

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Lokale GIT Repositories mit einer USB Festplatte synchronisieren

Auf meinem Laptop habe ich einige Git Repositories, die den Fortschritt meiner Arbeiten speichern. Viele davon sind mit "Remote Repositories" synchronisiert. Ein Beispiel sind z.B. meine S9Y Entwicklungen, für die ich einen lokalen Checkout von GitHub Repositories habe, die ich lokal bearbeite und bei Fertigstellung meiner Änderungen wieder auf GitHub zurück pushe.

Für eigene Projekte könnte man sich auch ein GitHub Repository anlegen, aber wenn die Arbeiten nicht für die Allgemeinheit bestimmt sind, dann gibt es einen einfacheren Weg: Ich habe eine große USB Festplatte, die an der Dockingstation meines Laptops hängt. Immer wenn ich den Laptop nach hause bringe, hat dieser dann die Möglichkeit, Backups von Änderungen, die ich "unterwegs" gemacht habe, auf diese Platte zu speichern. Ähnliches wünsche ich mir für meine lokalen Git Repositories. Wie das geht, ist hier beschrieben, die Beschreibung dort funktionierte für mich allerdings nicht 100%ig, deshalb will ich hier den Weg beschreiben, der für mich funktioniert hat.

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