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Manueller Kommentar SPAM

Als ich mein Blog nach einer längeren Pause wieder eröffnete, wunderte ich mich schon über dieses Phänomen: Offenbar gibt es SEO Menschen, die Kommentare in Blogs hinterlassen, die oft keinen wirklichen Inhalt haben, aber einen Link auf eine "kommerzielle Seite". Jedenfalls ist der Link dann kein Blog oder eine Seite, die ein "normaler Kommentator" wählen würde.

Seit dem ich in letzter Zeit wieder etwas mehr verblogge, habe ich auch wieder mehr SPAM Kommentare im Blog. Die Bots sind kein Problem, die scheitern in 99.9% der Fälle sofort an den AntiSpam Maßnahmen. Es sind wirklich die realen Personen mit den fragwürdige Kommentaren, die Probleme bereiten, da man hier schwer unterscheiden kann, was ein echter Kommentar ist und was nur eine SEO Maßnahme.

Hier mal ein aktuelles und sehr eindeutiges Beispiel aus meinem Blog: Bei einem 4 Jahre altem Artikel über eine (inzwischen 4 Jahre alte aber) damals neue Technik (Falcon Chipsatz der XBox) erscheint folgender Kommentar:

Die Falcon ist einfach genial toll das teil mal aus der Nähe zu betrachten.

Der Name des Autors matched dabei in ungefähr einem Online Portal, das sich mit Konsolen und Spielen beschäftigt und als URL des Autors verlinkt ist. Hier ist es sehr offensichtlich, dass gerade ein "Besitzer" eines Online Portals heute sicher nicht mehr nach News zum 4 Jahre alten Falcon Chipsatz sucht und dazu kommentieren möchte. Dieser Kommentar wurde von meinen AntiSpam Maßnahmen nicht heraus gefiltert, da er wie ein "normaler Kommentar" ist und nicht falsch macht.

Um zu verstehen, warum Online Anbieter sich die Mühe machen, manuelle Kommentare dieser Art überall zu hinterlassen, muss man verstehen, warum gerade Blog Kommentare recht wertvoll für den eigenen PageRank sind.

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Das Informationsdevice: Überblick statt Informationsflut

In einem Projekt auf GitHub wird gerade gefragt, wie man es denn einrichten kann, dass man bei jeder Änderung in dem Projekt eine EMail bekommt. Was ich mich dabei sofort frage ist: Will man das?

Genauso wie bei GitHub gibt es auch bei anderen Projekten inzwischen oft die Möglichkeit, sich per EMail über Änderungen zu informieren. Jeder Änderungshinweis produziert dann eine einzelne EMail, mit etwas Glück hat man noch die Chance, diese Notifications in einer Tagesemail zusammen zu fassen.

Ich organisiere mir das so, dass jedes Projekt einen eigenen Mailfolder hat, in den diese Notification Mails verschoben werden, um wenigstens einen Überblick auf Themen Zusammengehörigkeit zu erzielen. Aber eigentlich will ich etwas anderes. Diese Folder wirken sehr schnell wie SPAM Folder: Wenn man die Notication bekommt, hat man meist keine Zeit auf diese zu reagieren. Wenn man dann Zeit hat, sich Änderungen anzusehen, muss man einen unhandlichen EMail Ordner nach Änderungen durchsuchen, Links abklappern usw.

Schöner ist es doch, wenn man Änderungen für das Projekt sinnvoll aufbereitet anschauen und abarbeiten kann, ohne dabei (wie bei EMails mit Links auf Änderungen) ständig den eigentlichen Kontext verlassen zu müssen.

Diese Art, mit Benachrichtigungen umzugehen, benutzt man bei Services wie Google+, Facebook oder Twitter bereits ganz natürlich. Keiner würde auf den Gedanken kommen, sich über Änderungen bei diesen Services über einzelne EMails informieren zu lassen. Man hat dafür geeignete Anwendungen, die im Kontext informieren.

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Git auf ein SVN Repository aufsetzen

Mittlerweile benutze ich GIT schon seit ca. 2 Wochen und werde immer sicherer mit dessen Mechanismen. GIT bietet einfach geniale Features, gerade bei der Zusammenarbeit z.B. in Open Source Projekten wie Serendipity. Das viel einfachere Branching und Rebasing auf dem online Branch klappt einfach wunderbar und löst sehr elegant einige Probleme, die man mit SVN und CVS bei der gemeinsamen Arbeit an einem Code hat.

Viele Open Source Projekte werden jedoch noch in einem SVN Repository gewartet. So programmiere ich mir gerade aus gegebenen Anlass einige Fixes in den Wordpress für Android Client, der als Open Source in einem SVN Repostitory verfügbar ist.

Inzwischen möchte ich aber auf die Vorzüge von GIT nicht mehr verzichten. Ich möchte einen eigenen Branch verwalten, den ich immer wieder auf die Änderungen in dem SVN Repository aufsetze (rebase), wodurch ich auf einfache Weise Änderungen beider Repositories immer in meinem Client Code habe.

Für diesen Anwendungsfall gibt es eine Erweiterung zu GIT: git svn. Diese Erweiterung baut lokal ein GIT Repository auf Grundlage eines SVN Repositories auf, mit allen Möglichkeiten, die man von GIT so kennt. Es wird ein git-svn Branch lokal angelegt, der mit SVN über git svn Befehle synchron gehalten werden kann. Auf diesen setzt ein lokaler master Branch auf, der mit rebase auf git-svn immer die neuesten Änderungen des SVN Repositories enthält und auf den wiederum eigene Feature Branches aufgesetzt und rebased werden können.

Wie das funktioniert, ist in diesem Artikel recht ausführlich beschrieben, ich fasse mal die für diesen Anwendungsfall wichtigen Schritte zusammen.

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