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Screencasting mit Linux Bordmitteln

Neulich fand ich diesen Tweet, der mein Interesse weckte:

Screencasts sind Videos, mit denen man z.B. Arbeitsabläufe am PC vorstellen kann, indem man die Vorgänge auf seinem Monitor aufnimmt und dabei per Audio Kommentar beschreibt, was man gerade tut. Ich war etwas erstaunt, dass dies mit Linux Bordmitteln wirklich so einfach gehen soll, ich kannte für Screencasts vor allem (teilweise kostenpflichtige) Programme, die dies taten. Somit habe ich das mal ausprobiert.

Der Trick bei obigem Kommando ist der -i Parameter. Hier wird als Eingabe für das Video einfach der Bildschirm abgegriffen. Bei mir klappte der im Tweet genannte Aufruf allerdings leider nicht korrekt, außerdem erzeugt dieser keinen Ton. Der Aufruf, der bei mir funktionierte, war folgender:

dimension=1600x900
aspect=1.7777
ffmpeg -f alsa -i plughw:0 -f x11grab -s $dimension -r 24 -b 100k -bf 2 -g 300 -i :0.0 -ar 22050 -ab 128k -acodec libmp3lame -vcodec libxvid -aspect $aspect -sameq screencast.avi

Wobei dimension die Auflösung meines Monitors und aspect die dazu passende Aspekt Ratio ist (16:9).

Das Resultat, das dabei entsteht, war nicht ganz, wie ich das gerne hätte:

  • Das Video war in der vollständigen Auflösung meines Monitors, also viel zu groß für einen normalen Screencast
  • Mein internes Micro ist ein wenig leise, wenn ich mich nicht direkt davor setze, also musste die Lautstärke ein wenig angehoben werden
  • Durch das Anheben der Lautstärke trat das Rauschen allerdings auch deutlicher hervor, weshalb ich eine Rauschunterdrückung benötigte.
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Scroogle is upset with Google

Vor gut 3 Jahren berichtete ich bereits über die Suchmaschine Scroogle, die Suchen über Goolge ausführt, ohne Google zu ermöglichen, Suchanfragen und IP Adressen personenbezogen zu tracken. Ich beschrieb dort auch, warum man das gerne möchte. Seit dem war Scroogle meine Standard Search Engine.

Seit einigen Wochen bekomme ich aber nun bei der Suche über Scroogle folgende Meldung, die mittlerweile immer öfter kommt und die Scroogle Suche nahezu unbrauchbar macht :-(

Forbidden
so sorry...
Google is temporarily blocking this Scroogle server.
Please wait ten minutes before trying again.
Yes, Scroogle is upset with Google.

Google blockt Scroogle inzwischen also, da Scroogle als Bot eingestuft wurde, denn natürlich kommen gehäuft Suchanfragen von den IPs der Scroogle Server bei Google an. Nicht nur ich bin darüber offenbar wenig erfreut, wie mir die Liste der Suchanfragen, die in mein Blog führen, zeigt. Leider muss man zugestehen, dass es Googles Recht zu sein scheint, dies zu tun (auch wenn die Scroogle Seite anderes suggeriert).

Ich habe mich also mal nach Alternativen umgesehen, da ich weiterhin die Datenkrake so wenig wie möglich füttern möchte (obwohl mir das zugegeben immer schwerer fällt mit Android Handy und Google+ Account).

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Ich lese keine Feeds mehr

Neulich fiel mir auf, dass ich eine Tätigkeit, die ich früher recht regelmäßig erledigte, schon seit über einem Jahr gar nicht mehr tue: Feeds lesen. Meinen Google Reader habe ich schon ewig nicht mehr aufgerufen, obwohl er noch Teil meiner Bookmarks und sogar auf meinem mobilen Gerät installiert ist.

Woran das liegt? Nun, das ist einfach: Viele meiner Internetaktivitäten haben sich immer mehr von meinem Desktop PC auf das mobile Gerät verlagert. So benutze ich Twitter z.B. im Prinzip ausschließlich mobil. Vielen der Autoren von Blogs, die mich interessieren, folge ich auch auf Twitter, und die meisten von ihnen kündigen dort (so wie ich) ihre neuen Artikel an. Diese Ankündigungen sehe ich "zwischendurch" also über Twitter und lese sie zeitnah, wenn ich gerade nichts zu tun habe, oder bookmarke sie mobil, wenn sie mir so wichtig erscheinen, dass ich sie später lesen will.

Wenn ich so wie früher beim Morgenkaffee in meinen Reader schauen würde, hätte ich 90% der Einträge dort also bereits gesehen, gelesen oder aussortiert. Bei meinem Morgenkaffee stöbere ich inzwischen lieber durch die Timeline der Nacht. Ein alter Zeitungsmacher Spruch trägt hier wieder: Nichts ist so alt, wie die Nachricht von gestern, auch wenn das auf den Inhalt von Blog Einträgen meist eigentlich gar nicht zutrifft.

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tweetbackcheck