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Nazis auf dem Mond!

Neulich sah ich schon bei Rowi einen Trailer zu "Iron Sky", dachte aber, dass das nur "yet another Hollywood production" wäre und schaute deshalb nicht so genau hin. Nun hat auch Dirk den Trailer im Blog und so habe ich ihn mir jetzt endlich mal angesehen. Wow! Ist ja komplett an mir vorbei gegangen!

Die Story ist richtig kultiger B-Movie Comic Trash: Nazis haben sich nach dem 2. Weltkrieg auf die dunkle Seite des Mondes gerettet und starten nun den großen Racheangriff auf die Erde :-D. Die Bilder sehen klasse aus, eine Retrooptik, die sehr gefällig ist und vielleicht ein wenig an Sky Captain and the World of Tomorrow erinnert, der mir genau deswegen damals auch sehr gut gefallen hat.

Interessant ist aber, was man bei Wikipedia über den Film lesen kann: Zumindest ein kleiner Teil der Produktionskosten wurden über Crowdfunding im Internet reingeholt. Darüber hatte ich vor einem halben Jahr mal in einem anderen Kontext gelesen, scheint aber immer noch nicht so üblich zu sein und zeichnet den Film somit zusätzlich aus.

Morgen ist Premiere auf der Berlinale. Dürfte sicher ausverkauft sein, sonst hätte ich ja Lust, mal vorbei zu schauen.

Mindmaps auf Android und Linux

Schon recht lange benutze ich diese Art der Strukturierung von Gedanken zu Themenbereichen (Dokumente, Software Projekte, Techniken). Sie hilft mir sehr, einen Überblick über eine Problematik zu erhalten. Mindmaps sind für mich wie der Blick von oben auf ein frei assoziiertes Chaos von Gedanken. Dieser Blick verschafft vor allem Überblick und sortiert.

Mindmaps benutze ich regelmäßig, seit dem es Programme gibt, die einem beim freien Assoziieren und Herumschieben der Assoziationen unterstützen. Da Gedanken aber vor allem dann kommen, wenn ich nichts am Computer zu tun habe, benutze ich hier gerne eine mobile Software für den Android Client, den ich auch unterwegs kurz öffnen kann, um einen Gedanken zu notieren.

MindJet für Android.

Ich habe mir schon vor längerem die Android Software von Thinking Space gekauft, die mittlerweile von Mindjet aufgekauft und umbenannt wurde. Seit dem scheinen sogar all die Sachen kostenlos angeboten werden, für die man vorher bezahlen musste.

Software für Mindmaps müssen vor allem darin glänzen, den Anwender möglichst wenig bei der Eingabe und Strukturierung zu stören. Alles muss einfach und intuitiv sein, damit die "freie Assoziation" nicht durch technische Mängel behindert wird. MindJet (vorher Thinking Space) schafft das wirklich erstaunlich gut auf der doch sehr limitierten Bildschirmgöße des mobilen Geräts. Ich benutze es recht regelmäßig und es funktioniert für mich (und andere) wirklich gut.

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Ubuntu: Alte Kernels aus Grub entfernen

Dadurch, dass Ubuntu immer mal wieder den Kernel erneuert, sammeln sich in Grub mit der Zeit immer mehr Einträge für die unterschiedlichen Kernels. Wenn das Kernel Update funktioniert hat, benutzt man aber in der Regel immer nur den neuesten Kernel an.

Ich hatte mich nun schon mehrfach gefragt, wie ich die ganzen Einträge aus Grub wieder entfernt bekomme. Früher hatte ich dafür eine etwas kompliziertere manuelle Methode, aber wie immer: Wenn man weiß wie es richtig geht ist das unter Ubuntu super simpel und im Nachhinein sogar sehr naheliegend. So zu sagen als Merkzettel für mich hier die einfache Lösung, vielleicht hilft das ja auch anderen: Man kann (z.B. über Synaptic) die Kernel Pakete einfach entfernen wodurch sie auch aus Grub ausgetragen werden.

Bei mir wird unter Natty z.B. der Kernel 2.6.35 kontinuierlich erneuert. Ich öffne also Synaptics (System -> System Verwaltung -> Synaptic Paketverwaltung), gebe in der Suche "2.6.35" ein und sortiere die Liste nach dem Installationsstatus, so dass die grün markierten (also installierten) Pakete oben erscheinen. Dann sieht das z.B. so aus:

 

Man sieht hier, dass für 2.6.35-32 drei Pakete installiert sind, für die -31 (und weitere installierte Kernels) nur eines: Das image Paket. Die drei Pakete sind immer für den aktuell neuesten Kernel vorhanden, um weitere Module (wie z.B. den NVidia Treiber) compilieren zu können.

Um die alten Kernels los zu werden, klicke ich also bei ihren Image Einträgen auf das grüne Kästchen, markiere sie als zu entfernen und wende diese Änderungen an. Beim nächsten Boot sind dann nur noch die Kernels übrig in der Grub Liste, die ihr nicht entfernt hattet.

Wirklich simpel, oder?

Dazu hätte ich dann gleich mal eine Frage, vielleicht kann mir das ja einer von euch erklären: Unter Natty sollte eigentlich der Kernel 2.6.38 benutzt werden, ich habe den aber nicht in meinen Paketquellen. Ich habe ein wenig gegoogled und man muss sich echt ein Bein ausreißen, um den nachträglich zu installieren (ich habe sogar nur einen lucid 2.6.38 Kernel installieren können). Woran kann das liegen?

Update: Ursache gefunden. "Info über Ubuntu" zeigt mir zwar Natty 11.04 an, aber sowohl die Paketquellen wie auch 

less /etc/issue

zeigen an, dass ich Maverick installiert habe. Da steht dann wohl eine Neuinstalltion an. :-(

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