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Projekt: Serendipity als Microblog

Die Ausgabe 14 des s9yInfoCamp Podcasts ist fertig und ich durfte wieder teilnehmen. Wie schon letztes Mal hat es mir auch diesmal wieder großen Spaß gemacht. Danke für die Einladung an Robert und Matthias!

Speziell an dieser Ausgabe war, dass ein Gast (Christian Vervoorts) eingeladen wurde, der noch keine große Erfahrung mit Serendipity hatte aber eine sehr gute Frage, die wir in dieser Folge diskutierten. Nach dem langsamen Sterben von Posterous fragt mal sich: Kann man Serendipity als "Microblogging System" einsetzen? Die Antwort kann man in guter Radio Eriwan Manier geben: "Im Prinzip ja!"

Ein Microblog zeichnet sich für mich darin aus, dass man (zumeist mobil) sehr kleine Informationshappen (Texte, Bilder, Video,..) relativ ungeordnet an den Microblogging Service schickt, und dieser die Medien dann abnimmt und einen Blogartikel aus all diesen Komponenten sinnvoll und möglichst schön zusammen stellt. Als angenehme Erweiterung bieten die meisten dieser Services auch an, Inhalte dann gleich auf andere Services zu verteilen.

Ein gutes Beispiel dafür ist Posterous, an das man einfach eine Mail schicken konnte, die einen Text und Attachments enthielt. Posterous hat diese aufgegriffen und aus dem Text einen neuen Artikel gemacht, mehrere Bilder in eine schicke Bildergalerie und Medienfiles in einen entsprechenden Player / Viewer verpackt.

Ich denke, für viele der genannten Teile habe ich mit meinem "Projekt: Serendipity mobil nutzen" bereits einige Grundsteine gelegt, denn dies ist ein sehr verwandtes Thema. Andere Bausteine, die aus Serendipity ein Microblog wie Posterous erzeugen können, wurden vorher bereits implementiert.

Ich habe nach dem Podcast in meinem Testblog jetzt einfach mal eine Konfiguration aufgesetzt, die die bisherigen Möglichkeiten darstellt, einen Service wie Posterous mit Serendipity zu emulieren. Diese Beispiel Konfiguration eines MicroS9Y soll hier beschrieben werden.

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Global kommentieren mit DISQUS

Wenn man sich auf vielen Seiten an Diskussionen beteiligt, wird es immer schwieriger, den Überblick darüber zu behalten, wo eine Diskussion weiter geführt wurde oder wo man vielleicht sogar direkt angesprochen wurde. Als Beispiel sind es vor allem Blog Einträge, zu denen man einen Kommentar hinterlassen hat und auf die Reaktionen folgen. Das Problem dabei ist, dass Blogs nun einmal nicht zentral verwaltet werden (wie z.B. ein Forum oder eine Community wie Facebook). Da man nicht all die Blogs und Seiten aktiv im Auge behalten kann, verschicken die meisten Blogs inzwischen EMails an ihre Kommentatoren, wenn in einem Artikel eine neue Reaktion eingetroffen ist.

Das ist natürlich eine durchaus gangbare Lösung, ich persönlich bin jedoch nicht wirklich Fan von EMail Benachrichtigungen. Auch diese müssen dann im Mailclient geeignet verwaltet werden und nach deutschem Recht muss man sogar per Double OptIn jedesmal wieder bestätigen, dass man der Besitzer der EMail ist usw.

Zentrale Anlaufstelle für meine verteilten Kommentare

Eigentlich würde ich mir eine zentrale Anlaufstelle wünschen, in der ich meine Kommentare, die ich im Netz verteilt abgegeben habe, überblicken kann und dort auch spätere Reaktionen sehen kann. Da eine Eigenschaft von Blogs nun aber gerade ihre Dezentralität ist, kann das hier ohne weiteres nicht funktionieren.

Es gibt jedoch Services, mit denen sich Blogs verbinden können, die dann den kompletten Kommentarbereich des Blogs übernehmen. Einer der bekanntesten ist wohl DISQUS, ein Service, der vor allen in den Staaten sehr beliebt ist, jedoch auch in Deutschland durchaus bekannt und verbreitet ist.

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Samsung S3 angetestet: Nicht mein Fall.

Ich hatte drei aktuelle Handies in meiner engeren Auswahl als Ersatz für mein in die Jahre gekommenes HTC Desire. Das Samsung Note, das HTC One X und das Samsung S3.

Das Note hatte ich immer wieder zum Wochenende zu hause. Es war beeindruckend und ein richtiger Sprung vom Desire, aber mir auf die Dauer dann leider doch einen Tick zu groß. Das Display ist unglaublich und die Größe, die ich will, aber wenn es unbequem wird, hilft das ja alles nichts. 

Das HTC One X konnte ich nur in einem Elektronik Geschäft um die Ecke ein wenig antesten. Dies konnte mich in jeder Hinsicht überzeugen, auch wenn es nicht so den gefühlten Quantensprung weg vom Desire brachte, wie das Note.

Gestern konnte ich mir im Büro bei Dailyme auch mal das Samsung Galaxy S3 ansehen. Dass die inneren Werte überzeugen können und noch einen Ticken besser sind als die des HTC One X (mal abgesehen von der Möglichkeit der Erweiterung mit einer SD Card und einem austauschbaren Akku), kann man überall nachlesen. Aber wie schlägt es sich dann im echten Gebrauch abseits von beeindruckenden Benchmarks, die nie etwas mit er Realität zu tun haben?

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