Das AllDev Blog beschreibt in einem Artikel, dass das ScribeFire Blog (WordPress) gehackt wurde. Dabei entdecke ich, dass ScribeFire offenbar ein AddOn für den Browser FireFox ist, mit dem man Artikel in seinem Blog veröffentlichen kann. Das besondere daran ist, dass sich ScribeFire im unteren Bereich von FireFox einklinkt, wodurch man dann z.B. komfortabel einen Artikel über eine Webseite schreiben kann, während man im oberen Bereich weiter in dieser Seite recherchiert.
Monday, 23. July 2007
ScribeFire Addon für FireFox
Solche externen Blog Editoren, wie auch ScribeFire einer ist, benutzen die so genannte XML-RPC Schnittstelle zur Kommunikation mit dem Blog. Diese wird von Serendipity standardmäßig nicht unterstützt, man muss zuerst das Plugin "Einträge via XML-RPC erstellen" installieren. Ich hatte diese Plugin schon vorher installiert, weil eine wichtige "Nebenwirkung" desselben ist, dass auf Artikel im Blog dann nicht nur per TrackBack sondern auch per PingBack verwiesen werden kann, welches ebenfalls über die XML-RPC Schnittstelle implementiert ist.
Die Installation des ScribeFire AddOns vollzog sich sehr einfach. Man wird zuerst nach der verwendeten Blog Software gefragt. Serendipity ist natürlich nicht dabei, aber man kann hier einfach WordPress auswählen. Dazu muss man noch die URL angeben, über die ScribeFire mit dem Blog kommunizieren soll. ScribeFire erkannte diese bei mir gleich automatisch, sollte das nicht funktionieren, trägt man dort http://[BogServer]/serendipity_xmlrpc.php ein. Danach muss man noch den Account angeben, mit dem man veröffentlichen will.
Der erste Testeintrag war schnell veröffentlicht. Einfach einen Titel und einen Text eingeben, auf Publish drücken, und der neue Artikel war online! Leider fiel mir sofort ein "Powered by ScribeFire" unter dem Artikel auf, das nun offenbar unter jedem so veröffentlichten Artikel erscheinen soll. Genervt wollte ich das Plugin gleich wieder deinstallieren, schaute dann aber doch noch einmal auf der Webseite von Scribefire vorbei, wo sich bereits ein Benutzer genau darüber beschwerte. Ich unterstützte ihn mit einem eigenen Post dazu und innerhalb von Sekunden hatte ich eine Mail offenbar von dem Entwickler:
Cristopher Finke:
This can be disabled in the preferences.
Chris
Leider sind die Einstellungen zum AddOn ausgegraut, so dass man gar nichts einstellen kann. Doch es gibt tatsächlich Einstellungen, nur sind diese verdammt gut versteckt: Oben links neben den Formatierungsbuttons ist ein kleiner Pfeil nach links. Klickt man den an, erscheinen weitere Buttons, darunter auch "Settings". Und ja: Da gibt es dann tatsächlich die gesuchte Option. Somit steht einem weiteren Test nichts im Wege.
Im Editor fällt mir auf, dass dieser nur grundsätzliche Möglichkeiten bietet. Kein Vergleich zu den vielfachen Optionen, die der Serendipity Editor bietet! So kann man für Links z.B. keine weiteren Optionen angeben. Ich lasse meine Links auf externe Seiten immer in einem neuen Fenster öffnen, was in ScribeFire nicht machbar zu sein scheint. Alle s9y spezifischen Möglichkeiten sind natürlich nicht vorhanden, wie der komfortable Zugriff auf die Mediendatenbank. Man kann zwar mit ScribeFire auch Bilder in den Artikel einfügen, die dann mit dem Artikel auf den Server geschickt werden, aber die Unterstützung von Medienverzeichnissen oder das Heraussuchen von bereits auf dem Server vorhandenen Bildern ist hier nicht möglich.
Ein Unterteilen eines Artikels in Haupt- und erweiterten Teil wird nicht angeboten, kann WordPress so etwas nicht? Tags zu vergeben ist ScribeFire auch fremd, dafür hat sich ScribeFire bei der ersten Installation gleich alle Kategorien des Logs geholt, die man nun bequem dem Artikel zuweisen kann. Ebenso bezweifele ich, ob die automatische Trackback/Pingback Funktionalität von Serendipity beim Speichern ausgelöst wird. Ich habe diesen Artikel also (den ich ursprünglich mit ScribeFire erstellt habe) in Serendipity noch nachbearbeiten müssen.
Fazit: Für kleinere Artikel, für die man keine aufwändigen Layout Möglichkeiten benötigt, ist ScribeFire ungemein praktisch. Unterstützend kommt hinzu, dass man Artikel in ScribeFire als "Notes" zwischenspeichern kann. So kann man sich beim Surfen offline schon eine Liste von Ideen sammeln, zu denen man später evtl. ausführlicher schreiben möchte. Sehr angenehm fand ich, endlich wieder die Rechtschreibhilfe von FireFox integriert zu haben und nicht von eventuellen temporären Unzulänglichkeiten meines Servers beim Verfassen eines neuen Artikels abhängig zu sein (die in letzter Zeit erstaunlich häufig auftreten). Für längere Artikel erscheint ScribeFire allerdings eher ungeeignet zu sein, jedenfalls dann, wenn man nicht vorhat in s9y nachzuarbeiten. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass es bessere Optionen gäbe, wenn ich ein anderes Blog bei der Installation ausgewählt hätte. Ich habe dazu einen Kommentar bei ScribeFire hinterlassen, mal schauen, ob ich eine Antwort dazu bekomme.
Insgesamt aber deutlich: Daumen hoch! Ein lohnendendes Plugin!
Zum Schluss: Über die Blogwiese habe ich noch eine riesige Liste von FireFox Plugins rund um das Thema Bloggen entdeckt. Lohnt sich sicher, darin zu stöbern, ich war jedenfalls erst einmal erschlagen.. ![]()
Auf der Suche nach einem FireFox Plugin, das mir das Bloggen direkt aus dem Browser heraus erlaubt, findet sich bei Grischa ein Hinweis, wie das mit scribefire, einem Plugin von Chris Finke und serendipity klappen könnte. Mal sehen. Natürlich gibt es auc
Bei allDev wurde ich ja schon auf das FirePHP AddOn für FireFox aufmerksam, das das FireBug Addon als Grundlage benutzt. Erst jetzt, nachdem ich bei Garvin einen weiteren Artikel zu FireBug entdeckte, habe ich es nun installiert und getestet. Neben den be
Ich bin ja immer auf der Suche nach effizienten Hilfsmitteln. Und mit ScribeFire hab ich mal wieder eines gefunden!Bloggen Direkt aus dem Firefox heraus und mit ein paar Tricks, die hier und hier erklärt werden, schnackelt es auch mit Serendipity.Das einz
In Golem fand ich einen etwas älteren Artikel darüber, dass der Windows Live Writer von Microsoft nun mit dem normalen Update Service kostenlos verteilt wird. Schon nachdem ich mir das ScribeFire Plugin für den Firefox angeschaut hatte, wol
Eine Funktion, die schon länger für das Microblogging Plugin geplant ist, ist das Auflisten eigener Tweets der letzten X Tage in einem Blogartikel aufbereitet. So lange dies noch nicht implementiert ist, kann man sich mit einem Service behelfen:








Robert Lender
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07/23/2007 09:13PM
Grischa
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07/23/2007 10:31PM
Robert Lender
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07/23/2007 10:35PM
Grischa
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07/24/2007 12:20AM
Robert Lender
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07/24/2007 12:37AM
Benni
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05/17/2008 08:47PM