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Unity: Ich will nicht mehr zu Gnome 2 zurück

Ich benutze jetzt schon seit gut 10 Tagen Unity auf Ubuntu 11.10 und auch ich möchte euch meine ersten Eindrücke nicht vorenthalten. Oft wird ein Artikel über Unity mit folgenden Worten eingeleitet: "Unity spaltet die Community: Die einen lieben es, die anderen hassen es.". Genau das ist auch meine Erfahrung, wobei ich inzwischen von der eher skeptischen Gruppe in das Lager der Liebhaber gewechselt bin.

Meine ersten Eindrücke nach dem Wechsel von Maverick und Gnome 2 lassen sich so beschreiben:

  • Ist das leer hier!
  • Wo sind die Anwendungsmenüs hin?
  • Warum ist das Dash so "chaotisch" und unstrukturiert?
  • Wo ist die Statusleiste mit den gestarteten Applikationen hin?

Nachdem ich mich nun ein wenig auf Unity eingelassen und es benutzt habe, verstehe ich allerdings inzwischen die Idee und die Vorzüge dieser Änderungen und habe sie sehr lieben gelernt. Vor allem habe ich inzwischen verstanden, dass das alles immer noch vorhanden ist. Es wurde nur anders angeordnet.

Ist das leer hier!

Als erstes glänzt Unity vor allem mit einem: Abwesenheit! Es rückt so weit möglich in den Hintergrund und schafft Platz für die eigentlichen Anwendungen, mit denen man arbeitet. Das kritisieren einige als zu extrem für große Monitore und zu sehr für Netbooks optimiert.

Das kann ich nicht nachvollziehen: Im Moment fällt es z.B. schwer, Monitore mit einem anderen Format als 16:9 zu bekommen. Meine Erfahrung mit dieser Auflösung ist, dass sie sich bei normalen Anwendungen immer zu breit anfühlt. Unity macht vor allem Platz in der Höhe, indem es die Statusleiste wegnimmt und Fenstertitel und Menubar in eine Zeile zusammen packt. Das ist mir auf meinem 16:9 Monitor mehr als willkommen, egal wie groß dieser ist.

Wo sind die Anwendungsmenüs hin?

Mein erster Eindruck war, dass das gut strukturierte Menü mit den in Kategorien einsortierten Anwendungen einem chaotischen Bulb gewichen ist, in dem man seine Anwendungen nun mühsam heraus suchen muss.

Wenn ich meine Arbeitsweise betrachte, verstehe ich, was Matthias da meinte. Und inzwischen geht es mir genauso. Die volle Wahrheit ist ja, dass die Strukturierung der Anwendungen in Themenbereiche eben nicht verschwunden ist: Sie verbirgt sich hinter den Suchfiltern der Anwendungssuche. Diese Strukturierung ist also einfach nur in den Hintergrund getreten.

Wozu benötigt man in Themenbereiche einsortierte Anwendungen? Ich jedenfalls benötige diese nur, wenn ich nach einer Anwendung suche, die ich noch nicht kenne. Folglich kann ich mich erinnern, dass ich das Anwendungsmenü bei Gnome 2 tatsächlich nur benutzt habe, wenn ich nach einem Programm suchte oder wenn ich noch keinen Quickstarter dafür angelegt habe. Kurz: Ich benutzte es sehr selten, in Ausnahmefällen. Der normale Arbeitsalltag ist davon geprägt, dass man immer wieder die selben einem inzwischen bekannten Anwendungen startet, für die man unter Gnome 2 einen Schnellstarter in der Menüleiste angelegt hatte.

Deshalb erscheint es nur konsequent, dass man die Strukturierung über Themenbereiche in den Hintergrund treten lässt zu Gunsten der verbesserten Möglichkeiten, bekannte Anwendungen schnell zu starten. Und genau das macht das Dash  prima für Anwendungen, von denen man den Namen oder ihre Aufgabe weiß, aber noch keinen Quickstarter angelegt hat: Ich drücke die Windows Taste, tippe dann "ge" oder "tex" und schon kann ich per Enter (oder Mausklick) den Texteditor GEdit starten.

Wie habe ich das unter Gnome 2 gemacht? Ich habe überlegt, ob ein Texteditor wohl in Büro oder vielleicht in Entwicklung einsortiert ist, und habe dann irgendwann gelernt, dass irgendwer ihn in das Zubehör Sammelbecken geworfen hat.

Wo ist die Statusleiste hin?

Wie sicher die meisten habe ich immer mehrere Anwendungen geöffnet, in meinem Fall sind es sogar meist ziemlich viele. Ich war daran gewöhnt, Anwendungen über die Statuszeilen der Arbeitsbereiche zu wechseln. Diese ist nun komplett weg optimiert worden. Anfangs behalf ich mir mit der Alt+TAB Tastenkombination, bis ich lernte, dass auch die Funktion der Statusleiste immer noch vorhanden und (in meinen Augen) sogar deutlich besser implementiert ist.

Hier kommen wir zu einem -wie ich finde- Highlight von Unity: Der Launcher. Dieser ist ein echtes Schweizer Taschenmesser. Er vereint die Funktion der Statusleiste mit den Quickstartern, die in Gnome 2 (normaler Weise) oben in der Menüleiste angeordnet sind. Zusätzlich kann man für Anwendungen so genannte Quicklists erstellen, mit denen man Einzelaufgaben bezogen auf das Programm (eine neue Mail schreiben, einen Tweet verfassen, ..) direkt aus dem Laucher heraus ausführen kann. Anwendungen, die dies unterstützen, können hier sogar Notifications hinterlassen (Anzeige der ungelesenen Mails, einen Fortschrittbalken für das Backuptool,..). Wenn man sich auf dieses Tool richtig einlässt, ist es meiner Meinung nach deutlich effizienter als die bisherigen Tools.

Klickt man auf einen Eintrag im Launcher ist die Reaktion dem aktuellen Kontext entsprechend:

  • Ist die entsprechende Anwendung noch nicht gestartet, so wird sie es nun. Der Eintrag verhält sich hier also wie ein Quickstarter in Gnome 2.
  • Ist die Anwendung bereits gestartet, so wird sie hervorgeholt und fokussiert. Dies ist somit die Funktion der Statusleiste unter Gnome 2. Sehr angenehm empfinde ich dabei, dass dies eine "globale Statusleiste" ist: Sie ist Arbeitsbereich übergreifend. Befindet sich die Anwendung gerade auf einem anderen Desktop, dann wird auf diesen gewechselt und dann die Anwendung hervor geholt.
  • Sind mehrere Fenster der Anwendung offen, so werden alle diese Fenster verkleinert dargestellt und man kann jenes anklicken, das man gerade in den Vordergrund holen möchte.

Das Konzept dahinter: Egal, ob die Anwendung gerade gestartet ist oder nicht: Zeig mir die Anwendung. Das ist ein anderes Konzept als bei den Gnome 2 Quickstartern, die immer eine neue Instanz der Anwendung starten, wenn man diese klickt. Genau das hat mich (und sicher viele andere Gnome 2 Umsteiger) sehr irritiert: Wie starte ich denn nun eine neue Instanz einer Anwendung? Die Antwort ist einfach: Mit einem Klick der mittleren Maustaste auf den entsprechenden Launcher Eintrag.

Genauso wie bei den oben beschriebenen Anwendungskategorien erscheint mir auch hier die Überlegung nach Relevanz im Hinterkopf gewesen zu sein. Es gibt schlicht nicht viele Programme, von denen man mehrere Instanzen benötigt. Viel öfter ist der Arbeitsablauf, dass man eine Anwendung einmal startet und danach immer wieder zu ihr wechselt. Somit ist die Implementierung des Launchers wieder sehr konsequent: Sie bildet den Regelfall ab und verlagert die Ausnahme nach hinten.

Kritikpunkte

Neben der oben schon erwähnten Kritik an dem scheinbaren Minimalismus von Unity wird auch gerne bemängelt, dass sich der Benutzer das System nicht mehr so wie bei Gnome2 zurecht konfigurieren kann. Das ist in der Tat so. Wer z.B den Launcher an einer anderen Stelle haben will, als auf der linken Seite, oder mehrere Launcher Panels haben möchte, dem wird dieses verwehrt. Ich persönlich brauchte das auch unter Gnome2 nicht, ich hatte da immer den "Standard": Menu, Quickstarter und Indikatoren oben, Statusleiste unten, kein weiteres Panel. Somit vermisse ich an dieser Stelle keine Konfigurierbarkeit.

Linux ist allerdings frei und von vielen wird diese Freiheit auch darauf bezogen, dass jeder frei ist, sich seinen Desktop zurecht zu konfigurieren. Ein vermutlich valider Kritikpunkt. Jedoch ist Unity abgesehen von manchen Einschränkungen (wo die Elemente platziert sind vor allem) durchaus konfigurierbar. Das Verhalten und Aussehen des Launchers ist es, das Dash kann man um (teilweise ziemlich coole, teilweise eher sinnlose) Lenses erweitern usw.

Was ich in Unity nicht verstanden habe war die Sperrumg der Notification Area für alle Anwendungen außer für jene, die auf einer Whitelist stehen. Das mag technische Gründe haben, für den normalen Anwender ist das aber einfach nur eine lästige Barriere, die es für ihn mühsam zu beheben gilt. Und natürlich hat Unity noch einige Bugs und wenige Inkonsistenzen, jedoch nichts, was ich nicht beheben konnte und nichts, was nicht bei jeder neuen Shell damals sicher genauso war.

Und jetzt?

Hatte ich mein Ubuntu Update lange hinaus gezögert, weil ich der Meinung war, dass man dann auf Unity fest genagelt sein würde, stelle ich zu meinem Erstaunen fest, dass ich im Login wählen kann zwischen Unity, Gnome (Gnome 3 Shell) und Gnome Classic (das alte Gnome 2). Ich habe neulich mal kurz bei den beiden anderen Versionen hinein gesehen, beide starten problemos.

  • Gnome 2 wirkt auf mich auf einmal altbacken und irgendwie umständlich, nachdem ich mich an Unity gewöhnt habe.
  • Gnome 3 Shell sieht richtig schick aus (schicker als Unity), ist aber durch eine für meinen Arbeitsablauf extrem hinderliche Aufteilung in zwei Metaebenen (normaler Betrieb vs Fensterverwaltung) überhaupt nicht gut zu benutzen.

Zu Gnome 3 will ich nicht viel sagen, dafür habe ich mich damit nicht lange genug beschäftigt. Vielleicht schreibt jemand anderes mal einen Bericht dazu, warum ihm G3 gefällt. Bisher habe ich eher Meinungen gefunden, dass G3 das kleinere Übel ist. Meistens wird G3 dann schnell so umkonfiguriert, dass es sich wie ein etwas schickeres G2 bedienen lässt..

Gerade der Blick zurück auf Gnome 2 hat mir aber gezeigt, dass ich mit Unity viel effizienter meine Arbeitsabläufe darstellen kann. Die Hervorhebung des Wesentlichen und das zurück drängen der Ausnahmen gefällt mir sehr. Ich kann sagen: Nachdem ich Unity lange recht skeptisch gegenüber stand, will ich nun nicht mehr zurück auf Gnome 2 und bin im Gegenteil sehr gespannt auf die weitere Entwicklung von Unity im bald erscheinenden Ubuntu 12.04.

Veranschaulichung

Da Bilder oft mehr sagen als die 1000 Worte, die ich hier verzapft habe, erstelle ich noch einen Screencast, in dem ich zeige, wie ich mit Unity arbeite.Würde mich über einen Screencast z.B. von @rowi freuen, wie er mit G3 arbeitet. Er ist einer derjenigen, die mit Unity gar nicht klar kamen aber mit G3 durchaus.

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Comments

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Matthias Mees

Matthias Mees Read on twitter: on :

Auch gerade erst entdeckt: Installiere mal unity-lens-utilities nebst Dependencies nach. Dann einmal ab- und wieder anmelden, Dash öffnen und z.B. "Buenos Aires" eingeben … und staunen. Oder mal "24 * 12 + 45" ins Dash eingeben.

Das finde ich superpraktisch – und wenn das HUD in Unity ab 12.04 ungefähr so funktioniert … whoa! :-D

Matthias Mees wrote about: Modernizr: Grundlagen

Grischa

Grischa Read on twitter: on :

Habe ich schon installiert, das war eine der Lenses, die ich als praktisch empfand. :-D

Ebenso finde ich schick, dass man mit einer weiteren Lense im Dash einfach den Namen eines SSH Servers eingeben kann, den man konfiguriert hat, und -zack- wird ein Terminal geöffnet mit der Verbindung zum SSH Server. Erspart ein wenig Tipparbeit.

Ich wollte jetzt nicht zu tief ins Detail gehen, der Artikel ist schon viel zu lang geworden. Ich wollte nur mal zeigen, wie man als Gnome 2 Umsteiger am besten seine Tools "wieder findet". :-)

Grischa wrote about: Screencast Frage: Unity und die Super+W Taste

Matthias Mees

Matthias Mees Read on twitter: on :

Hm, den Ansatz „Tools wiederfinden“ finde ich vielleicht gar nicht so klug – das wird aber daran liegen, dass ich schon unter Gnome 2 kaum „echte“ Gnome-Applikationen genutzt habe. Mittlerweile sind die meisten Programme, die ich täglich starte, solche, die crossplatform verfügbar wären – größtenteil sogar unter Linux, Windows und OSX.

Das Wichtige ist ja wirklich, wie Du auch schreibst, sich auf Unity einzulassen. Das geht (glaube ich) einfacher, wenn der erste Schritte eben nicht ist, von Gnome bekannte Muster und Mechanismen unter Unity abzubilden.

Grischa

Grischa Read on twitter: on :

Sehe ich genauso, Matthias. Es geht aber schon darum, wie bestimmte Konzepte in Unity im Vergleich zu Gnome 2 umgesetzt sind.

Die meisten schrecken (wenn ich mir so die FAIL Artikel ansehe) vor Unity zurück, weil sie von Gnome 2 kommend die einfachsten Tools nicht mehr finden. Ich wollte vor allem beschreiben, dass all das, was man kannte auch für Unity gilt. Es sind nur die "Wertigkeiten verschoben worden".

Das viel diskutierte Anwendungsmenü ist so ein Fall. Wenn man sich vergegenwärtigt, dass man sowieso immer die selben Programme startet (im Regelbetrieb), wird die Einsortierung der Anwendungen in Kategorien einfach nicht mehr so relevant.

Ich habe den Eindruck, dass das fehlende Anwendungsmenü deshalb so oft abgelehnt wird, weil "man es eben so gewohnt ist", nicht weil es so sinnvoll ist, dass man ohne es nicht mehr arbeiten kann. Man kann eben doch, und das sogar besser (meiner Meinung nach natürlich).

Grischa wrote about: Eigene Anwendungen im Unity Dash finden

Grischa

Grischa Read on twitter: on :

Ach so, nur um Missverständnissen vorzubeugen (Du sprichst von Crossplattform Anwendungen): Mit "Tools" meine ich nicht Anwendungen.

Ich meine damit: Wie starte ich Apps, wie wechsele ich Fenster, also all das, was die Shell macht (also Unity vs. Gnome2)

Matthias Mees

Matthias Mees Read on twitter: on :

Schon klar, aber wenn man ohnehin Gnome „nur als Desktop-Umgebung nutzt“ (wie ich vorher), also als „Rahmen“ für Programme, die überall gleich laufen (ich meine damit z.B. Chrome, Thunderbird, Sublime Text 2, TweetDeck, Skype usw.), fällt es vielleicht leichter, unvoreingenommen an Unity heranzugehen.

Ich mochte Unity ja auch nicht auf Anhieb, sondern im 2. oder 3. Anlauf. Das hatte auch damit zu tun, dass die erste Version, die ich getestet habe, bestenfalls halbfertig war, aber auch damit, dass ich beim letzten Anlauf erst die Bedienung über Shortcuts verstanden und benutzt habe.

Das sind zwei Aspekte, die man nicht deutlich genug betonen kann: Unity *nur* mit Maus macht wenig Spaß, die Tastaturkürzel erleichtern es enorm – und Unity ist nach wie vor in der Entwicklung, die Version in 12.04 wird bereits Einiges mehr zu bieten haben.

Grischa

Grischa Read on twitter: on :

Zu dem "Unity nur mit Maus": Also klar, dadurch dass Unity einige ziemlich mächtige Tastenkombis hat (Super W z.B. als Alt Tab Ersatz), hat man als Tastatur Benutzer viel Spaß mit Unity.

Aber der Screencast oben ist z.B. nur mit der Maus gemacht (außer natürlich, wenn ich etwas eingeben musste). Mir macht Unity auch Spaß, wenn ich oft die Maus benutze. Allerdings habe ich auch btnx installiert und so kann meine Maus z.B. den Desktop nach rechts und links verschieben, wenn ich das Scrollrad nach rechts und links kippe. Das ist für mich, der viel mit unterschiedlichen Desktops arbeitet, ein sehr mächtiges Feature. Das hatte ich allerdings auch unter Gnome 2 schon so. Geht aber auch ohne mit dem Desktop Switcher unten im Launcher.

Also ich würde den Leuten jetzt nicht im Vornherein Angst davor machen, dass Unity vor allem über Tastatur bedient wird. Das geht halt auch und man bekommt sogar einige schicke Features zusätzlich, aber man sollte nicht den Eindruck erwecken, dass wäre ein "Back to console".. :-D

Unity wurde ganz offensichtlich mit einem stärkeren Focus auf Tastatur Bediener konzipiert, als vorherige Oberflächen (mit dem HUD scheint das ja noch ausgeprägter zu werden), aber natürlich kann man Unity auch problemlos mit der Maus bedienen.

Grischa wrote about: Java Programme im Unity Launcher

Rockiger

Rockiger Read on twitter: on :

Unterm Strich würde ich aber sogar sagen, dass das die große Stärke von Unity ist: Du kannst unheimlich viel auch ohne die Maus machen, selbst wenn du nicht die Tastenkombinationen kennst.

Ich glaube mit Unity wird es für viele wesentlich einfacher, jemals ein Power-User zu werden! Das ist ein wesentlicher Vorteil, nicht nur der leichte Einstieg, sonder auch der Fortschritt, den ich als User habe.

In eine ähnlich Richtung funktioniert auch das HUD.

Die größten Bauchschmerzen habe ich noch mit dem globalen Menü, meiner Meinung sollte der Name des Programms bzw. eine Icon hinter die dem Menü positioniert werden. So, dass der Wechsel zwischen Menü und Programmname überflüssig wird.

Rockiger wrote about: Laptop Kaufen

Grischa

Grischa Read on twitter: on :

Hmm.. "Mit Unity wird es Dir leicht gemacht, Power User zu werden". Da ist was dran und es wäre eine prima Überschrift für einen Artikel über Unity. :-)

Ja, das globale Menü ist ja auch ein Streitpunkt, den ich hier noch gar nicht erwähnt hatte. Ich komme damit recht gut klar. Wenn ich es nicht brauche, dann sehe ich den Fenster Titel (der z.B. beim Browser ja eine wichtige Information ist). Wenn ich das Menü benötige, muss ich die Maus sowieso dahin bewegen und so macht es für mich Sinn, es erst dann einzublenden. Wieder: Relevanz.

Aber ein Application Icon zusätzlich (immer, egal ob gerade Titel oder Menü dargestellt wird) wäre in der Tat hilfreich. Es würde viel einfacher erfassbar, welche Applikation gerade die ist, die das Global Menu in Beschlag nimmt. Bei mir, der fast immer mit maximierten Fenstern arbeitet, ist das nicht ganz so wichtig, aber bei Mehrfensterbetrieb wäre das sicher sehr angenehm.

Etwas anderes ist die Ergonomie des globalen Menüs (AKA weite Mauswege). Ich komme ganz gut damit klar, aber offenbar hat Unity sich dazu auch schon Gedanken gemacht, die vielleicht in 12.04 umgesetzt werden (Lokale Menüs). Ich habe noch nicht verstanden, wie das dann funktioniert, aber ich lasse mich überraschen.

Spezialfälle werden zum echten Problem mit globalen Menüs: Gimp ist da das beste Beispiel. Allerdings kann man einzelne Programme aus dem globalen Menü wieder raus nehmen (was ich im Fall von Gimp getan habe). Somit kann man auch hier den "optimalen Kompromiss" einstellen.

Grischa wrote about: Twitter kauft Posterous

Rockiger

Rockiger Read on twitter: on :

Die lokalen Menüs werden wie in Firefox , Chrome und Opera sein. Meiner Meinung nach kein Gewinn. Mit den großen Wegen, habe ich auch keine Problem, das Menü ist ja immer an der gleichen Stellen.

Die perfekte Lösung gibt es eh nicht, alles hat vor und Nachteile.

Rockiger wrote about: Top 10 Software nach Ubuntu Installation

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