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Umfrage zum Blogeinkommen

Datenschmutz hat neulich einfach mal nachgefragt, wie es denn nun eigentlich aussieht bei den Bloggern mit ihrer Werbung und ihren Einkünften daraus. Kann man mit Blogs Geld verdienen, und wenn ja wie viel und welche Blogs sind das eigentlich?

Dabei schneidet er einen recht interessanten Aspekt an, der mir auch schon einmal durch den Kopf ging: Die gewisse Ähnlichkeit zwischen der "moneyblogging " Szene, wie er es nennt, und Pyramidenspielen. Lest mal rein!

Nun hat er eine nicht repräsentative Auswertung seiner kleinen Umfrage erstellt und mein Kommentar wird dort als "besonders schön auf den Punkt gebracht" zitiert. Danke dafür! :-)

Wie ich mein Blog sehe, habe ich bereits in meinem Artikel zu meinem 100. Post in diesem Blog beschrieben. Mein Blog ist nicht werbefinanziert, und ich kann mir aktuell auch nicht vorstellen, dass sich dies in naher Zukunft einmal ändern könnte. Ich blogge aus Spaß an der Sache, weil ich einfach gerne mal etwas niederschreibe und weil mein Blog eines meiner vielen Ventile ist, meinen Spieltrieb auszuleben.

Würde ich meinen Blog werbefinanziert machen, müsste sich automatisch mein Focus verschieben. Ich müsste auf einmal ernsthaft bloggen (was auch immer das ist) und auf die Wirtschaftlichkeit meines Blogs schauen - aus Spieltrieb würde also Job. In dieser Kategorie gedacht müsste man bald aufgeben, denn wenn man die Zeit, die man in sein Blog investiert, nicht als Hobby betrachtet, käme man (ich jedenfalls) schnell zu dem Fazit, dass sie nicht rentabel und deshalb verschwendet wäre. Somit kann ich nur schwer den ewigen Trubel um das Thema nachvollziehen, wie man sein Blog zur Geldeinnahme optimieren kann.

Ich möchte dazu anmerken: Ich gehöre nicht zu den Puristen, die sagen, dass Blogging und Werbung einfach nicht zusammen passen. Meiner Meinung nach soll jeder machen, was er für richtig oder den für ihn besten Weg hält. Es gibt gute Gründe, in seinem Blog zu werben, es ist nur für mich völlig sinnlos. Mal abgesehen davon, dass ich in der Zeit, in der ich meinen Blog auf Werbeeinnahmen optimieren würde, in meinem normalen Job wohl deutlich mehr Geld eingenommen hätte, macht mir dieser Aspekt des Bloggings einfach keinen Spaß.

Klar: Auch ich schiele gerne mal auf Statistiken, lese immer wieder mal bei Leon, belächele meine Technorati Authority, stöbere in Google Analystics und freue mich auf Feedburner über die eher steigende Tendenz meiner RSS Feed Abonnenten. Ich glaube, es gibt kaum Blogger ohne Profilneurose und keinem ist die Anzahl und Art seiner Leser völlig schnuppe. :-) Ich könnte mir sogar vorstellen, dass ich auch mal Trigami finanzierte Artikel schreibe, dann aber weniger wegen des Geldes, das wahrscheinlich auch nicht der Rede wert ist, sondern einfach, weil dies Inspiration für interessante Themen geben könnte. Allerdings mangelt es mir daran derzeit beileibe nicht, mein Spieltrieb beschränkt sich eben nicht nur auf mein Blog. :-D

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Grischa

Grischa am : Mit dem Blog Geld verdienen?

"Mit dem Blog Geld verdienen?" vollständig lesen
Aus aktuellem Anlass mache ich mir gerade wieder Gedanken über ein altes Thema. Ich habe eine Anfrage erhalten, ob ich nicht ein Review über ein Portal schreiben möchte. Gegen Bezahlung. Dabei ist es egal, wie mein Fazit ausfällt.Zu de

Kommentare

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Robert Lender

Robert Lender am :

Da kann ich dir bezüglich Motivation nur zustimmen. Wobei dein letzter Absatz wohl auch für mich stimmig ist ;-)

Trigami käme mir derzeit zwar nicht in den Sinn, aber mal ein Auge auf die eine oder andere Statistik werde ich wohl auch gerne ;-)

Abgesehen davon habe ich über oder durch mein Blog schon einige Kontakte geknüpft, neue Ideen gewonnen etc. Vieles von dem ist mir wertvoll und für mich nicht in Geld zu bemessen. Daher kann ich im übertragenen Sinne sagen, dass mein Blog durchaus gewinnbringend ist.

Grischa

Grischa am :

Du sprichst mir aus der Seele! Den Aspekt, dass "Gewinn" nicht immer nur finanziell definiert werden muss, hätte ich noch anführen sollen. Aber das hast Du ja jetzt für mich perfekt beschrieben :-) , denn Dein Kommentar drückt den selben Gewinn aus, den auch ich (neben dem Spaß an der Sache) aus dem Blog ziehe.

Danke, Robert!

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