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Twitter sperrt seine Inhalte

Twitter übernimmt immer mehr die Kontrolle über seinen Kontent, um diesen bewerben zu können. Vor kurzem wurde die Freiheit der Clients, die Twitter (meiner Meinung nach) u.a. so erfolgreich gemacht haben, stark beschnitten: Es gibt inzwischen genaue Vorgaben, wie der Inhalt von Twitter dargestellt werden muss. Wer sich daran nicht hält, dem droht die Abkopplung von der Twitter API.

Jetzt trifft es auch "Meta Clients" wie IFTTT, die am 27.9 das Weiterleiten von Twitter Inhalten und Events an andere Services abschalten werden, um mit den neuen Richtlinien konform zu gehen. Dabei sind die IFTTT Kanäle, die Inhalte an Twitter liefern, vorerst nicht betroffen.

Warum Twitter diese Unterscheidung macht, ist klar: Sie wollen ihren Content unter Kontrolle behalten und mit ihm durch Werbung Geld verdienen. Das geht nicht, wenn Clients Inhalte beliebig darstellen und filtern oder Services wie IFTTT den Inhalt aufbereitet in andere Bereiche verteilt. Der Eingang von Twitter bleibt vorerst davon nicht betroffen. Auch hier liegt der Grund auf der Hand: Twitter kann viel Werbung nur mit viel Inhalt machen, somit sind die Eingänge noch so offen, wie möglich.

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Zurück zu Ubuntu Ocelot

Seit ca. einem halben Jahr habe ich Ubuntu Precise Pangolin (12.04) im Einsatz. Letztes Wochenende bin ich wieder zu Oneiric Ocelot (11.10) zurück gekehrt. Die Gründe sind zum einem banale: Bei der Version 12.04 stürzten bei mir immer mal wieder Programme ab, einige Tools wie der MySql Query Browser werden dort nicht mehr unterstützt usw.

Mein Hauptgrund war jedoch Unity. Genau das sollte eigentlich in 12.04 stabiler und schöner gemacht worden sein, leider stellte ich bei mir das Gegenteil fest: War ich auf Ocelot noch sehr begeistert von Unity, war es auf Pangolin für mich nur noch instabil, unglaublich langsam und alles andere als zuverlässig. (Für mich) wichtige Programme wie Eclipse reagierten in manchen Situationen gar nicht mehr, Contextmenüs wurden dort oft erst beim 2. Versuch lesbar (vorher weiß auf weiß) usw.

Das war bei mir so heftig, dass ich es im Alltag nicht mehr wirklich einsetzen konnte und so ziemlich schnell auf Gnome3 umstieg, was zusätzlich installiert war und sauber und flüssig funktionierte. Gnome3 ist gar nicht mal so schlecht, allerdings passt Unitiy zu meiner Arbeitsweise und meiner Hardware deutlich besser. Dadurch, dass es in der Höhe den Bildschirm optimal ausnutzt, passt es perfekt zum 16:9 Bildschirm meines Laptops, auf dem ich immer das Gefühl habe, eher zu wenig Höhe als Breite zu haben. Hatte ich mich erst mal an Unity gewöhnt, kam mir Gnome3 und erst recht Gnome2 irgendwie Platz verschwendend vor.

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Ich mag OpenSource

Einer der Vorzüge, die bei Open Source immer gerne genannt werden, ist folgender: Wenn eine proprietäre Applikation closed Source (also ohne Quellen) ausgeliefert wird, ist man bei Fehlern in der Anwendung auf Gedeih und Verderb dem Hersteller ausgeliefert. Ist der Hersteller vielleicht gar nicht mehr am Markt, muss man mit den Fehlern leben oder sich etwas neues suchen. Bei OpenSource Software kann man selbst Hand anlegen oder jemanden beauftragen, dies zu tun. So einen Fall hatte ich jetzt tatsächlich.

Als ich schrieb, dass ich mir dafür wohl ein Android Tool bauen muss, schrieb mir @rowi, dass es ein solches bereits im PlayStore gibt: Der t.co redirector. Und in der Tat ist dieser fast exakt das, was ich gesucht hatte bzw. vorhatte, mir selbst zu bauen.

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